Brandgefahr beim Pixel 6a:
Google drosselt Akku mit Pflicht-Update

Google bereitet - nicht zum ersten Mal - ein verpflichtendes Update für ein Pixel-Gerät (6a) vor, das die Batterieleistung reduzieren wird. Grund sind mehrere Berichte über überhitzende Akkus, die sogar zu Bränden führten. Betroffene Nutzer werden im Juli kontaktiert.
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Google reduziert Kapazität des Pixel 6a

Der kalifornische Suchmaschinenriese wird in Kürze ein verpflichtendes Software-Update für eine bestimmte Anzahl von Pixel 6a-Smartphones veröffentlichen, um das Risiko von Akku-Überhitzungen zu reduzieren. Das Update wird die Batteriekapazität und Ladeleistung des Geräts einschränken, sobald der Akku 400 Ladezyklen erreicht hat. Nutzer werden bereits nach 375 Ladezyklen eine Warnung erhalten. Diese drastische Maßnahme folgt auf mehrere Berichte über Pixel 6a-Geräte, die in Brand geraten sind.

Die zahlreichen Meldungen zeigen, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt. Im Mai meldete ein Reddit-Nutzer, dass sein Pixel 6a "mitten in der Nacht spontan in Flammen aufgegangen" sei, während es mit einem Drittanbieter-Ladegerät aufgeladen wurde. Ein weiterer Nutzer berichtete Anfang Juni von einem ähnlichen Vorfall. Auch auf den Support-Foren von Google wurden diverse Vorfälle dokumentiert, bei denen Geräte während des Ladevorgangs oder sogar im Ruhezustand Feuer fingen.

Wie Android Authority berichtet, bestätigte Google inzwischen offiziell das Problem und kündigte entsprechende Maßnahmen an. Im Code des Android 16 QPR1 Beta 2-Updates wurden bereits Hinweise gefunden, die auf die geplante Reduzierung der Batteriekapazität hindeuten. Das Unternehmen will betroffene Nutzer im Juli kontaktieren und über ihre Optionen informieren.


Bekanntes Problem bei Pixel-Geräten

Dies ist nicht das erste Mal, dass Google mit schwerwiegenden Akku-Problemen bei seinen Pixel-Geräten konfrontiert wird. Bereits Anfang des Jahres veröffentlichte das Unternehmen ein Update für das Pixel 4a, das die Batterieleistung drastisch reduzierte. In einigen Fällen mussten Nutzer ihre Geräte bereits nach wenigen Stunden wieder aufladen. Google bot Betroffenen damals einen Batterieaustausch oder finanzielle Entschädigung an.

Google hat mittlerweile bestätigt, dass man ein verpflichtendes Update veröffentlichen wird:

Eine Teilmenge von Pixel 6a-Telefonen wird ein obligatorisches Software-Update benötigen, um das Risiko einer möglichen Akku-Überhitzung zu reduzieren. Das Update wird Batterie-Management-Funktionen aktivieren, die die Kapazität und Ladeleistung reduzieren, nachdem der Akku 400 Ladezyklen erreicht hat. Wir werden betroffene Kunden nächsten Monat kontaktieren und ihnen alle Informationen zur Verfügung stellen, die sie benötigen, um das Problem zu beheben.
Google-Statement
Experten empfehlen Besitzern eines Pixel 6a, unter "Einstellungen > Akku > Akkugesundheit" nach entsprechenden Warnmeldungen zu suchen. Bei Anzeichen einer Überhitzung oder wenn die Warnung angezeigt wird, sollten Nutzer umgehend den Akku austauschen lassen oder ein Upgrade auf ein neueres Gerät in Betracht ziehen.

Was haltet ihr von Googles Vorgehen? Würdet ihr euer Pixel 6a weiternutzen oder lieber auf ein neueres Modell umsteigen? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns.

Zusammenfassung
  • Google plant verpflichtendes Update für Pixel 6a wegen Überhitzungsgefahr
  • Update reduziert Batteriekapazität und Ladeleistung nach 400 Ladezyklen
  • Mehrere Berichte über Pixel 6a-Geräte, die in Brand geraten sind
  • Betroffene Nutzer werden im Juli über ihre Optionen informiert
  • Nicht Googles erstes Akku-Problem - ähnliche Situation beim Pixel 4a
  • Nutzer sollten auf Warnmeldungen unter Akkugesundheit-Einstellungen achten

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