Bewusstseins-Upload in Computer ist machbar - mit Zukunfts-Hardware
Die Idee des "Mind Uploading", also die vollständige Übertragung des menschlichen Bewusstseins in einen Computer, ist aus der Science Fiction durchaus bekannt. Forscher sehen einen solchen Vorgang sogar als möglich an.
In einer solchen künstlichen Welt könnte man alles tun, was im echten Leben möglich ist - und noch mehr: Fliegen, durch Wände gehen, ferne Planeten besuchen: Die Grenze setzt allein die technische Umsetzbarkeit. Allerdings sei der Weg bis zu einer praktischen Umsetzbarkeit noch lang und steinig.
Der Mensch besitzt rund 86 Milliarden Neuronen, die ständig ihre Aktivitäten anpassen. Diese Komplexität vollständig zu erfassen, ist eine der größten Herausforderungen der Wissenschaft. Erste Schritte im sogenannten Brain Mapping - etwa bei Fruchtfliegen oder Mäusen - wurden bereits unternommen. Doch ein detailliertes 3D-Modell des menschlichen Gehirns existiert noch lange nicht. Und selbst wenn es gelänge, alle neuronalen Verbindungen zu scannen, wäre das bislang nicht ausreichend. Auch die Dynamik und Interaktion dieser Zellen müssten realistisch simuliert werden.
Die Rechenleistung, die für ein solches Unterfangen nötig wäre, übersteigt alles, was heute verfügbar ist. Allerdings schreitet die technologische Entwicklung rasant voran - insbesondere auch in den benötigten Bereichen wie Künstlicher Intelligenz und Neuroinformatik. Manche Visionäre hoffen auf Durchbrüche, die das Mind Uploading bis zum Jahr 2045 möglich machen könnten, realistischer wäre allerdings eine erste Umsetzung in den nächsten 100 bis 200 Jahren.
Siehe auch:
Leben in Simulation
Auf die Nachfrage eines 15-jährigen Nutzers erklärte der Neuropsychologe Dobromir Rahnev vom Georgia Institute of Technology, dass es im Prinzip denkbar sein, ein Bewusstsein in einen Computer zu übertragen. Dieses müsste dort dann in eine simulierte Version der Welt eingebettet werden, mit der es interagieren kann.In einer solchen künstlichen Welt könnte man alles tun, was im echten Leben möglich ist - und noch mehr: Fliegen, durch Wände gehen, ferne Planeten besuchen: Die Grenze setzt allein die technische Umsetzbarkeit. Allerdings sei der Weg bis zu einer praktischen Umsetzbarkeit noch lang und steinig.
Der Mensch besitzt rund 86 Milliarden Neuronen, die ständig ihre Aktivitäten anpassen. Diese Komplexität vollständig zu erfassen, ist eine der größten Herausforderungen der Wissenschaft. Erste Schritte im sogenannten Brain Mapping - etwa bei Fruchtfliegen oder Mäusen - wurden bereits unternommen. Doch ein detailliertes 3D-Modell des menschlichen Gehirns existiert noch lange nicht. Und selbst wenn es gelänge, alle neuronalen Verbindungen zu scannen, wäre das bislang nicht ausreichend. Auch die Dynamik und Interaktion dieser Zellen müssten realistisch simuliert werden.
Es dauert noch
Ein weiteres Problem: Ein reiner Verstand, abgeschottet von sensorischen Eindrücken, ist nicht lebensfähig. Menschen, die unter sensorischer Deprivation leiden, zeigen teils schwere psychische Störungen. Damit das digitale Selbst stabil bleibt, muss eine extrem realistische Simulation der Außenwelt geschaffen werden - einschließlich Sehen, Hören, Fühlen, sogar Atmen und Blinzeln.Die Rechenleistung, die für ein solches Unterfangen nötig wäre, übersteigt alles, was heute verfügbar ist. Allerdings schreitet die technologische Entwicklung rasant voran - insbesondere auch in den benötigten Bereichen wie Künstlicher Intelligenz und Neuroinformatik. Manche Visionäre hoffen auf Durchbrüche, die das Mind Uploading bis zum Jahr 2045 möglich machen könnten, realistischer wäre allerdings eine erste Umsetzung in den nächsten 100 bis 200 Jahren.
Zusammenfassung
- Forscher halten die Übertragung eines Bewusstseins in Computer für möglich
- Ein digitales Bewusstsein müsste in einer simulierten Welt interagieren
- Herausforderungen liegen in der Erfassung von 86 Milliarden Neuronen
- Neben dem Gehirnscan ist auch die Simulation der Zellinteraktion wichtig
- Das digitale Selbst benötigt realistische sensorische Stimulation
- Die benötigte Rechenleistung übersteigt heutige technische Möglichkeiten
- Realistische Umsetzung wird in den nächsten 100 bis 200 Jahren erwartet
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