DeepSeek: Derzeit wegen einer Attacke keine Anmeldungen möglich
Das KI-Startup DeepSeek sorgt seit Tagen für Aufsehen, wurde nun aber zum Opfer eines Cyberangriffs - und das kurz nachdem dessen KI-App die Spitzenposition im App-Store erreicht hatte. Das Unternehmen entwickelte sein KI-Modell mit erstaunlich geringen Kosten.
Das 2023 gegründete Unternehmen aus Hangzhou hatte erst vergangene Woche sein KI-Modell R1 veröffentlicht. Die Besonderheit: DeepSeek entwickelte sein Modell mit einem Budget von nur etwa 5,6 Millionen Dollar - ein Bruchteil dessen, was US-Konkurrenten wie OpenAI oder Google in ihre Modelle investieren. Wohlgemerkt ist damit nur die letzte Stufe der Entwicklung gemeint, was viele für irreführend halten (aber auch kein Geheimnis ist). Wie Reuters berichtet, nutzte das Unternehmen dafür Nvidia H800-Chips, die trotz US-Exportbeschränkungen nach China geliefert werden dürfen.
Der rasante Aufstieg von DeepSeek hat auch eine politische Dimension. Trotz strenger US-Exportkontrollen für fortschrittliche Chips nach China gelang es dem Startup, ein konkurrenzfähiges KI-Modell zu entwickeln. Tech-Investoren wie Marc Andreessen bezeichneten DeepSeeks R1 bereits als "KI-Sputnik-Moment" - eine Anspielung auf den historischen Moment, als die Sowjetunion 1957 die USA im Weltraumrennen überraschte.
Der Erfolg von DeepSeek stellt ein gutes Stück weit die Effektivität der US-Exportbeschränkungen infrage. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Sanktionen scheint China in der Lage zu sein, wettbewerbsfähige und vor allem günstige KI-Technologien zu entwickeln.
Siehe auch:
Chinesisches KI-Startup überrascht die Tech-Welt
Der Erfolg kam schnell - und mit ihm die Probleme: Das chinesische KI-Startup DeepSeek musste am Montag nach einem großangelegten Cyberangriff temporär seine Neuregistrierungen einschränken. Zuvor war die KI-Assistant-App des Unternehmens an die Spitze der kostenlosen Apps im US-amerikanischen Apple App Store geklettert und hatte dabei sogar ChatGPT von OpenAI vom ersten Platz verdrängt.Das 2023 gegründete Unternehmen aus Hangzhou hatte erst vergangene Woche sein KI-Modell R1 veröffentlicht. Die Besonderheit: DeepSeek entwickelte sein Modell mit einem Budget von nur etwa 5,6 Millionen Dollar - ein Bruchteil dessen, was US-Konkurrenten wie OpenAI oder Google in ihre Modelle investieren. Wohlgemerkt ist damit nur die letzte Stufe der Entwicklung gemeint, was viele für irreführend halten (aber auch kein Geheimnis ist). Wie Reuters berichtet, nutzte das Unternehmen dafür Nvidia H800-Chips, die trotz US-Exportbeschränkungen nach China geliefert werden dürfen.
Technologie-Aktien unter Druck
Die Nachricht vom Erfolg des chinesischen Startups erschütterte gestern den gesamten US-Technologiesektor massiv. Nvidia verlor zeitweise 13,6 Prozent an Börsenwert - ein Minus von etwa 500 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung. Auch andere Tech-Werte gerieten stark unter Druck.Der rasante Aufstieg von DeepSeek hat auch eine politische Dimension. Trotz strenger US-Exportkontrollen für fortschrittliche Chips nach China gelang es dem Startup, ein konkurrenzfähiges KI-Modell zu entwickeln. Tech-Investoren wie Marc Andreessen bezeichneten DeepSeeks R1 bereits als "KI-Sputnik-Moment" - eine Anspielung auf den historischen Moment, als die Sowjetunion 1957 die USA im Weltraumrennen überraschte.
Der Erfolg von DeepSeek stellt ein gutes Stück weit die Effektivität der US-Exportbeschränkungen infrage. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Sanktionen scheint China in der Lage zu sein, wettbewerbsfähige und vor allem günstige KI-Technologien zu entwickeln.
Zusammenfassung
- DeepSeek musste nach Cyberangriff Neuregistrierungen einschränken
- KI-Assistant-App von DeepSeek erreichte Spitzenposition im App Store
- Chinesisches Startup entwickelte KI-Modell für nur 5,6 Millionen Dollar
- Erfolg erschütterte den US-Technologiesektor und ließ Aktienkurse einbrechen
- DeepSeeks Aufstieg stellt Effektivität der US-Exportbeschränkungen infrage
- Einige bezeichnen R1 als 'KI-Sputnik-Moment' für die USA
- Trotz Sanktionen entwickelt China wettbewerbsfähige KI-Technologien
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