Chip-Kühlung der Zukunft: Forscher finden effizientes Interface-Material
Ein neues Material könnte die Kühlung von Chips und anderer Hardware in energiehungrigen Rechenzentren grundlegend verändern. Forscher der University of Texas at Austin haben eine Technologie entwickelt, die effizienter mit Wärme umgeht als bisherige Lösungen.
"Es ist von entscheidender Bedeutung, neue Wege zu entwickeln, wie das von uns erstellte Material, um Geräte, die mit Kilowatt und sogar noch höherer Leistung betrieben werden, effizient und nachhaltig zu kühlen", so der beteiligte Professor Guihua Yu. Die Forscher berichten, dass dieses Material in der Lage ist, 2.760 Watt Wärme von einer kleinen Fläche von 16 Quadratzentimetern abzuleiten. Diese Effizienz könnte den Energiebedarf für Kühlpumpen um bis zu 65 % reduzieren. "Unser Material kann nachhaltige Kühlung in energieintensiven Anwendungen ermöglichen", sagt Kai Wu, Hauptautor der Studie.
Der Bedarf an effizienter Kühlung wird durch das Wachstum von Rechenzentren immer dringlicher. Laut Goldman Sachs wird der Energiebedarf von Rechenzentren bis 2030 um 160 % steigen, wobei Künstliche Intelligenz einen erheblichen Anteil daran hat. Die neue Technologie könnte den Energieverbrauch für Kühlung um 13 % senken, was 5 % des gesamten Energieverbrauchs eines Rechenzentrums entspricht.
Kühlung der Zukunft: Schema aus Nature Nanotechnology
Das Team arbeitet derzeit daran, die Materialproduktion zu skalieren und bereitet Tests mit Partnern in Rechenzentren vor. Diese Entwicklung könnte einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs in der Technologiebranche leisten und gleichzeitig die Leistung von Hochleistungselektronik verbessern. Die Forschung wurde in der Fachzeitschrift Nature Nanotechnology veröffentlicht.
Siehe auch:
- Neues thermisches Interface-Material verbessert Chip-Kühlung erheblich
- Mischung aus flüssigem Metall und Aluminiumnitrid für bessere Wärmeleitung
- Material kann 2.760 Watt Wärme von 16 Quadratzentimetern ableiten
- Energiebedarf für Kühlpumpen könnte um bis zu 65 % reduziert werden
- Technologie könnte Energieverbrauch in Rechenzentren um 13 % senken
- Forscher arbeiten an Skalierung und Tests mit Rechenzentrum-Partnern
Kühlungs-Durchbruch: Rechenzentren atmen auf
Das Team hat ein neues thermisches Interface-Material (TIM) entwickelt, das aus einer Mischung von flüssigem Metall und Aluminiumnitrid besteht. Diese Kombination ermöglicht eine deutlich bessere Wärmeleitung als derzeit verfügbare Materialien. Der Prozess der Herstellung erfolgt durch Mechanochemie, die eine kontrollierte Mischung der Komponenten sicherstellt und so die Wärmeübertragung optimiert."Es ist von entscheidender Bedeutung, neue Wege zu entwickeln, wie das von uns erstellte Material, um Geräte, die mit Kilowatt und sogar noch höherer Leistung betrieben werden, effizient und nachhaltig zu kühlen", so der beteiligte Professor Guihua Yu. Die Forscher berichten, dass dieses Material in der Lage ist, 2.760 Watt Wärme von einer kleinen Fläche von 16 Quadratzentimetern abzuleiten. Diese Effizienz könnte den Energiebedarf für Kühlpumpen um bis zu 65 % reduzieren. "Unser Material kann nachhaltige Kühlung in energieintensiven Anwendungen ermöglichen", sagt Kai Wu, Hauptautor der Studie.
Der Bedarf an effizienter Kühlung wird durch das Wachstum von Rechenzentren immer dringlicher. Laut Goldman Sachs wird der Energiebedarf von Rechenzentren bis 2030 um 160 % steigen, wobei Künstliche Intelligenz einen erheblichen Anteil daran hat. Die neue Technologie könnte den Energieverbrauch für Kühlung um 13 % senken, was 5 % des gesamten Energieverbrauchs eines Rechenzentrums entspricht.
Kühlung der Zukunft: Schema aus Nature Nanotechnology
Potenzial ausschöpfen
Die neue Entdeckung ist Teil umfassenderer Bemühungen, das Potenzial thermischer Interface-Materialien voll auszuschöpfen - bisher klaffte eine Lücke zwischen der theoretisch möglichen und der tatsächlich erreichten Kühlleistung. "Dieser Durchbruch bringt uns der idealen, theoretisch vorhergesagten Leistung näher", erklärt Hauptautor Wu.Das Team arbeitet derzeit daran, die Materialproduktion zu skalieren und bereitet Tests mit Partnern in Rechenzentren vor. Diese Entwicklung könnte einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs in der Technologiebranche leisten und gleichzeitig die Leistung von Hochleistungselektronik verbessern. Die Forschung wurde in der Fachzeitschrift Nature Nanotechnology veröffentlicht.
Siehe auch:
- 10 Grad runter: MIT-Forscher erreichen sehr effektive Passiv-Kühlung
- Sehr viel effizienter: Forscher bauen Wasserkühlung direkt in den Chip
- Wasserkühlung im Großformat: Microsoft will Datenzentren versenken
- Datenzentrum: Strom & Kühlung mit Mikroturbinen
- MIT: Polymer-Fasern für die Prozessor-Kühlung
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