iPhone 16 Pro Max im Härtetest:
Robust, aber nicht unzerstörbar

Das iPhone 16 Pro Max zeigt sich in einem Härtetest erstaunlich robust. Trotz einiger Schwachstellen beim Display und der Rückseite überzeugt Apples Flaggschiff-Smartphone mit seiner Widerstandsfähigkeit gegen Verbiegen. Auch neue Details zur Materialwahl kommen ans Licht.

Titangestell hält stand: iPhone 16 Pro Max im Härtetest

Das iPhone 16 Pro Max ist erst seit wenigen Tagen auf dem Markt, doch wie üblich muss sich Apples neuestes Flaggschiff-Smartphone direkt harten Belastungstests stellen. Der YouTuber Zack Nelson vom Kanal JerryRigEverything hat das Gerät seinen bekannten Härtetests unterzogen. Die Ergebnisse geben wie immer einen guten Einblick in die Widerstandsfähigkeit des neuen Apple-Smartphones.

Beim Kratztest zeigte sich, dass das Display trotz des neuen 'Ceramic Shield' der zweiten Generation nicht völlig immun gegen Beschädigungen ist. Nelson konnte mit verschiedenen Werkzeugen relativ leicht Kratzer auf dem Bildschirm hinterlassen. Auch die Rückseite aus Glas erwies sich als anfällig für Beschädigungen. Bei Falltests durch andere Tester aus 1,80 Metern Höhe zerbrach sowohl das Front- als auch das Rückglas des iPhone 16 Pro Max.

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Bemerkenswert robust zeigte sich das Smartphone hingegen beim Biegetest. Trotz erheblicher Krafteinwirkung von beiden Seiten gab das Titangehäuse kaum nach. Laut Wccftech könnte dies auf interne Verbesserungen wie eine dickere Hauptplatine und eine neue Metallabdeckung für den Akku zurückzuführen sein. Diese Änderungen scheinen die Widerstandsfähigkeit des Geräts deutlich erhöht zu haben.

Überraschung bei der Kamera-Steuertaste

Der Test offenbarte auch Details zur Materialwahl bei der neuen Kamera-Steuertaste. Entgegen den Erwartungen verwendet Apple hier kein reines Saphirglas. Ein spezielles Messinstrument konnte kaum Spuren von Saphir nachweisen. Nelson vermutet, dass dies auf Unregelmäßigkeiten beim Zuschneiden des Materials zurückzuführen sein könnte.

Das Fazit: Trotz der verbesserten Ceramic Shield-Technologie bleibt das iPhone 16 Pro Max anfällig für Sturzschäden. Das Versicherungsunternehmen Allstate Protection Plans führte ebenfalls Falltests durch und kam zu ähnlichen Ergebnissen. Bei Stürzen aus 1,80 Metern Höhe auf Beton zerbrach sowohl das Display als auch das rückseitige Glas. Das Gerät blieb zwar funktionsfähig, war aber aufgrund der Glasscherben nicht mehr sicher zu bedienen.


Apples Anspruch vs. Realität

Apple bewirbt die zweite Generation des Ceramic Shield als noch widerstandsfähiger als die Vorgängerversion. Laut Herstellerangaben soll es 50 Prozent robuster sein als die erste Generation und doppelt so hart wie das Glas anderer Smartphones. Die Praxistests zeigen jedoch, dass selbst diese verbesserte Technologie keinen vollständigen Schutz vor Sturzschäden bieten kann.

Was haltet ihr von den Ergebnissen der Härtetests? Hat Apple eurer Meinung nach einen guten Kompromiss zwischen Ästhetik und Robustheit gefunden? Oder wünscht ihr euch ein noch widerstandsfähigeres Design für zukünftige iPhones? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
  • iPhone 16 Pro Max im Härtetest von Zack Nelson untersucht
  • Display und Rückseite anfällig für Kratzer und Brüche
  • Titangehäuse widersteht starkem Biegetest
  • Kamera-Steuertaste enthält weniger Saphir als erwartet
  • Sturztests zeigen hohe Anfälligkeit für Glasbruch trotz Ceramic Shield
  • Hersteller behauptet 50% mehr Robustheit als Vorgängermodelle
  • Diskussion über Balance zwischen Ästhetik und Robustheit angeregt

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