Nicht "Premium" genug:
Apples teures KI-Abo noch Jahre entfernt

Apple plant kostenpflichtige KI-Funktionen, doch Nutzer können vorerst aufatmen: Laut Insider Mark Gurman von Bloomberg dürfte es noch Jahre dauern, bis "Apple Intelligence Plus" Realität wird. Was hinter den Gerüchten steckt und worauf sich Apple-Fans einstellen können.
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Apples mögliche KI-Pläne

Kostenpflichtige KI-Features für Apple-Geräte sind zwar in Planung, werden aber wohl noch lange auf sich warten lassen. Das berichtet Bloombergs Apple-Experte Mark Gurman in seinem "Power On"-Newsletter. Entgegen einiger Spekulationen, die bereits von monatlichen Gebühren von bis zu 20 US-Dollar für Premium-KI-Funktionen ausgingen, sieht Gurman einen deutlich längeren Zeithorizont.

Laut dem Insider dürfte es mindestens drei Jahre dauern, bis Apple KI-Features entwickelt hat, für die Nutzer bereit wären zu zahlen. Das würde bedeuten, dass ein mögliches "Apple Intelligence Plus"-Angebot frühestens 2027 starten dürfte. Gurman betont dabei, dass selbst dieser Zeitrahmen möglicherweise noch zu optimistisch sei. Apple IntelligenceVorstellung von Apple Intelligence auf der WWDC 2024

Kostenlose Funktionen zuerst

Apple hatte auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2024 erste KI-gestützte Funktionen unter dem Namen Apple Intelligence vorgestellt. Dazu gehören ein verbesserter Siri-Assistent, KI-Zusammenfassungen in der Mail-App sowie Tools zum Generieren von Bildern und Emojis. Diese Basis-Features erscheinen aktuell als Beta-Version (iOS 18.1) für kompatible Geräte.

Dass Apple diese Funktionen auch Zukunft als Beta lanciert, deutet laut Gurman darauf hin, dass der Konzern selbst bislang nicht vollständig von der Qualität und Zuverlässigkeit überzeugt ist. Systeme mit künstlicher Intelligenz können mitunter unvorhersehbare Ergebnisse liefern. Apple dürfte daher Zeit benötigen, um die Genauigkeit und Qualität der Ausgaben zu verbessern, bevor an kostenpflichtige Premium-Features gedacht wird.


Technische Herausforderungen

Während einfachere KI-Anwendungen wie Schreibhilfen und Textzusammenfassungen bereits gut funktionieren, stellen anspruchsvollere Aufgaben wie Bildgenerierung eine größere Herausforderung dar. Apple muss hier nicht nur technisch, sondern auch ethisch sorgfältig vorgehen, um Probleme wie Fake-Inhalte oder Copyright-Verletzungen zu vermeiden.

Zudem setzt Apple stark auf On-Device-KI, bei der Berechnungen direkt auf dem Gerät stattfinden. Das erhöht zwar den Datenschutz, limitiert aber auch die Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Cloud-basierten Lösungen der Konkurrenz. Bis Apple hier aufholen und wettbewerbsfähige Premium-Features anbieten kann, dürfte einige Zeit vergehen. Infografik Künstliche Intelligenz: Marktwachstum von jährlich rund 20 ProzentKünstliche Intelligenz: Marktwachstum von jährlich rund 20 Prozent

KI-Zukunft der Apple-Geräte

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Gerücht zum kommenden iPhone SE 4. Dieses könnte laut Gurman trotz seiner Mittelklasse-Positionierung Apple Intelligence unterstützen - im Gegensatz zu den aktuellen iPhone-15- und 15-Plus-Modellen, denen dafür die nötige Rechenpower fehlt. Die Verbreitung der KI-Fähigkeiten steht somit im Fokus, bevor überhaupt an Bezahl-Features gedacht wird.

Beruhigend für Apple-Nutzer: Selbst wenn irgendwann ein kostenpflichtiges "Apple Intelligence Plus" eingeführt wird, sollen die bei WWDC vorgestellten Basis-Funktionen kostenlos bleiben. Ein mögliches Premium-Angebot würde lediglich zusätzliche, fortgeschrittene Features bieten.

Wie seht ihr Apples Strategie bei KI-Funktionen? Wärt ihr bereit, für besonders leistungsfähige KI-Features zu zahlen, oder reichen euch die gratis Basis-Funktionen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.
Zusammenfassung
  • Kostenpflichtige KI-Features von Apple kommen erst ab 2027
  • Mark Gurman sieht langen Entwicklungszeitraum für bezahlbare KI
  • Erste KI-Funktionen als Beta in iOS 18.1 vorgestellt
  • Apple testet Qualität und Zuverlässigkeit der KI-Features noch
  • Technische und ethische Herausforderungen bei Bildgenerierung
  • Apple setzt auf On-Device-KI für mehr Datenschutz
  • Kostenlose Basis-Funktionen bleiben, Premium-Features geplant

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