Ein Terabyte Daten auf Größe eines Zuckerwürfels
Forscher des Instituts für Angewandte Physik in Münster haben ein holographisches Speichersystem entwickelt. Damit können ein Terabyte Daten in Medien von der Größe eines Zuckerwürfels gespeichert werden. Ein Laser speichert dabei elektronische Datenmuster als Seiten in einem optischen Speichermaterial ab. Auf ein Medium passen Tausende solcher Seiten auf denen jeweils Millionen von Bits Platz finden. Ein weiterer Vorteil sind die extrem schnellen Zugriffsmöglichkeiten. Alle gespeicherten Daten einer Seite werden gleichzeitig abgerufen, sodass Datentransferraten von einem Gibabyte pro Sekunde und Zugriffszeiten weit unter einer Millisekunde möglich sind. Allgemein gelten Hologramme durch ihre parallele Speicherung als Datenspeicher der Zukunft, wenn heutige Speichersysteme langsam an ihre Grenzen kommen.
Weitere Informationen: uni-muenster.de
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