Inflation: Amazon verlangt über die Weihnachtszeit höhere Gebühren
Amazon wird in den kommenden Wochen auch bei seiner Handelsplattform an der Gebührenschraube drehen. Das betrifft augenscheinlich erst einmal die Händler, allerdings müssen Verbraucher damit rechnen, dass die Preissteigerung zu ihnen durchgereicht wird.
Das bisher Einmalige an der angekündigten Maßnahme ist ihre Befristung: Diese bedeutet, dass Drittanbieter im Weihnachtsgeschäft stärker zur Kasse gebeten werden. Wie der US-Sender CNBC unter Berufung auf das Unternehmen mitteilte, würden die höheren Gebühren vom 15. Oktober bis zum 14. Januar fällig. Anschließend sollen erst einmal wieder die derzeitigen Preise gelten.
Betroffen sind erst einmal Händler in den USA und Kanada, die den "Fulfillment by Amazon"-Service (FBA) nutzen. Dabei übergibt man die Waren an ein Amazon-Logistikzentrum und der Handelskonzern übernimmt die komplette Abwicklung des Versands und eventueller Retouren. Dafür verlangt man eigentlich je nach Größe und Gewicht des jeweiligen Produkts eine Gebühr ab 2,92 Dollar pro Stück.
Die Entscheidung wurde den Verkäufern in Nordamerika jetzt per E-Mail mitgeteilt. Das Unternehmen erklärte darin, dass die Partner unglaublich wichtig seien und dass die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde. Es ist nicht klar, ob diese zusätzlichen Gebühren auch in Europa, wo FBA ebenfalls verfügbar ist, erhoben werden. Das dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen. Den Händlern dürfte dann kaum etwas anderes übrig bleiben, als die zusätzlichen Kosten an die Kunden durchzureichen.
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Betroffen sind erst einmal Händler in den USA und Kanada, die den "Fulfillment by Amazon"-Service (FBA) nutzen. Dabei übergibt man die Waren an ein Amazon-Logistikzentrum und der Handelskonzern übernimmt die komplette Abwicklung des Versands und eventueller Retouren. Dafür verlangt man eigentlich je nach Größe und Gewicht des jeweiligen Produkts eine Gebühr ab 2,92 Dollar pro Stück.
Aufschlag auf den Aufschlag
Seit Ende April verlangt Amazon bereits Aufschläge ab 15 Cent pro Einheit, um die gestiegenen Transport- und allgemeinen Kosten zu decken. Im Weihnachtsgeschäft sollen dann noch einmal pauschal 35 Cent pro Stück hinzukommen. Auch dies begründet das Unternehmen damit, dass die Effekte der Inflation ausgeglichen werden müssten und dass es für Amazon nicht möglich sei, die Mehrkosten für die Partner zu übernehmen.Die Entscheidung wurde den Verkäufern in Nordamerika jetzt per E-Mail mitgeteilt. Das Unternehmen erklärte darin, dass die Partner unglaublich wichtig seien und dass die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde. Es ist nicht klar, ob diese zusätzlichen Gebühren auch in Europa, wo FBA ebenfalls verfügbar ist, erhoben werden. Das dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen. Den Händlern dürfte dann kaum etwas anderes übrig bleiben, als die zusätzlichen Kosten an die Kunden durchzureichen.
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Amazons Aktienkurs in Euro
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