Amazon Basics & Co. mit weniger Auswahl:
Rotstift bei den Eigenmarken
Der weltgrößte Online-Versender Amazon vertreibt seit Jahren zigtausende Produkte auch unter eigenen Marken, obwohl man auf diese Weise mit den zahlreichen anderen Anbietern und Marken konkurriert, die ihre Produkte über Amazon vermarkten. Jetzt ändert sich dies drastisch.
Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, hat Amazon begonnen, die Zahl der Produkte, die man unter seinen Eigenmarken verkauft, erheblich zu reduzieren. Intern wird außerdem darüber diskutiert, die Eigenmarken ganz abzuschaffen, auch weil man so weniger Probleme mit Wettbewerbsbehörden haben würde.
Allerdings wird das Thema auch seit Jahren kontrovers diskutiert, weil Amazon mit seinen Eigenprodukten in starker Konkurrenz mit den Produkten der vielen anderen Marken und Verkäufer steht, die ihre Güter ebenfalls über Amazon und den Marktplatz vertreiben. Jetzt hat sich Amazon angeblich entschieden, weniger auf Eigenmarken zu setzen.
Amazon bietet eine riesige Produktauswahl unter Eigenmarken
Der Grund dafür sind laut Quellen, die mit dem Thema vertraut sein sollen, unter anderem schlechte Verkaufszahlen bei vielen Produkten. Das Private-Label-Team von Amazon soll deshalb in den letzten sechs Monaten in vielen Fällen die Artikellisten stark zusammengestrichen und keine neuen Bestellungen mehr aufgegeben haben. Für den US-Markt sei im Gespräch gewesen, das Angebot um rund die Hälfte zu verkleinern, heißt es.
Der vollständige Ausstieg aus dem Vertrieb von Eigenmarken wurde zwar zunächst geprüft, vorerst aber noch nicht vollzogen. Stattdessen will man sich einen solchen Schritt offenbar aufsparen, um ihn im Fall von regulatorischem Druck durch die Behörden in den USA oder anderen Ländern als eine Art Maßnahme zur Entspannung des Verhältnisses mit Wettbewerbshütern zu vollziehen.
In einer Stellungnahme erklärte Amazon gegenüber dem WSJ, dass man nie konkret darüber nachgedacht habe, das Geschäft mit Eigenmarken ganz aufzugeben. Stattdessen wolle man weiter investieren, so wie es die zahlreichen Retail-Konkurrenten des US-Konzerns ebenfalls getan hätten.
Siehe auch:
Zu Hochzeiten über 240.000 Produkte unter Amazon-Eigenmarken
Amazons sogenanntes Private-Label-Geschäft umfasste Ende 2020 mehr als 243.000 Produkte, die unter rund 45 eigenen Marken vertrieben wurden. Das Angebot ist erstaunlich umfangreich und deckt von Waren des täglichen Bedarfs und Drogerieartikeln bis hin zu Elektronik und Sportausrüstung ein breites Spektrum an Erzeugnissen ab.Allerdings wird das Thema auch seit Jahren kontrovers diskutiert, weil Amazon mit seinen Eigenprodukten in starker Konkurrenz mit den Produkten der vielen anderen Marken und Verkäufer steht, die ihre Güter ebenfalls über Amazon und den Marktplatz vertreiben. Jetzt hat sich Amazon angeblich entschieden, weniger auf Eigenmarken zu setzen.
Amazon bietet eine riesige Produktauswahl unter Eigenmarken
Der Grund dafür sind laut Quellen, die mit dem Thema vertraut sein sollen, unter anderem schlechte Verkaufszahlen bei vielen Produkten. Das Private-Label-Team von Amazon soll deshalb in den letzten sechs Monaten in vielen Fällen die Artikellisten stark zusammengestrichen und keine neuen Bestellungen mehr aufgegeben haben. Für den US-Markt sei im Gespräch gewesen, das Angebot um rund die Hälfte zu verkleinern, heißt es.
Konzentration auf stark nachgefragte Produkte
Statt einem kaum überschaubaren Sortiment an Eigenprodukten soll Amazon mittlerweile darauf umgeschwenkt sein, nur noch besonders häufig verkaufte Produkte unter den Eigenmarken anzubieten. Bisher war die Auswahl zwar riesig, der Anteil der Eigenmarken am Gesamtumsatz lag jedoch nur bei rund einem Prozent der Retail-Verkäufe.Der vollständige Ausstieg aus dem Vertrieb von Eigenmarken wurde zwar zunächst geprüft, vorerst aber noch nicht vollzogen. Stattdessen will man sich einen solchen Schritt offenbar aufsparen, um ihn im Fall von regulatorischem Druck durch die Behörden in den USA oder anderen Ländern als eine Art Maßnahme zur Entspannung des Verhältnisses mit Wettbewerbshütern zu vollziehen.
In einer Stellungnahme erklärte Amazon gegenüber dem WSJ, dass man nie konkret darüber nachgedacht habe, das Geschäft mit Eigenmarken ganz aufzugeben. Stattdessen wolle man weiter investieren, so wie es die zahlreichen Retail-Konkurrenten des US-Konzerns ebenfalls getan hätten.
Siehe auch:
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Amazons Aktienkurs in Euro
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