Neue Steuer: Microsoft-Chef verkauft schnell Hälfte der Firmen-Anteile
Microsoft-Chef Satya Nadella hat einen großen Teil seiner Aktien am Redmonder Software-Konzern verkauft. Die Hälfte der Anteile, die er bisher erhalten hat, stieß er ab - wahrscheinlich um einer kommenden Steuer zu entgehen.
Das Unternehmen machte den Aktienverkauf in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC öffentlich. Demnach hat Nadella rund 840.000 Anteilsscheine an Microsoft zum Preis von 285 Millionen Dollar veräußert. Die Wertpapiere wurden dabei nicht als Gesamtpaket, sondern in einer Reihe von Verkäufen abgegeben.
Laut der Mitteilung wurde der Aktienverkauf mit persönlichen Finanzplanungen und einer gewünschten Diversifizierung des eigenen Portfolios begründet. Die Abgabe der Microsoft-Anteile habe demnach nichts mit einer gesunkenen Zuversicht hinsichtlich des zukünftigen Erfolgs Microsofts zu tun. Die vom Microsoft-Aufsichtsrat festgelegte Mindestbeteiligung werde von Nadellas verbleibendem Aktienbesitz außerdem deutlich überschritten.
In Washington rechnet man damit, dass durch die neue Kapitalertragssteuer jährlich rund 550 Millionen Dollar zusätzlich in die öffentlichen Kassen fließen werden. Mit den Mitteln will der Bundesstaat vor allem die vorschulische Kinderbetreuung und die damit verbundenen Bildungsmöglichkeiten ausbauen, die bisher chronisch unterfinanziert waren.
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Laut der Mitteilung wurde der Aktienverkauf mit persönlichen Finanzplanungen und einer gewünschten Diversifizierung des eigenen Portfolios begründet. Die Abgabe der Microsoft-Anteile habe demnach nichts mit einer gesunkenen Zuversicht hinsichtlich des zukünftigen Erfolgs Microsofts zu tun. Die vom Microsoft-Aufsichtsrat festgelegte Mindestbeteiligung werde von Nadellas verbleibendem Aktienbesitz außerdem deutlich überschritten.
Steuer soll Kitas finanzieren
Für den Verkauf gibt es aber wohl eine andere nachvollziehbare Erklärung, wie das Wall Street Journal berichtet. Im US-Bundesstaat Washington wird in Kürze eine neue gesetzliche Regelung zur Kapitalertragssteuer in Kraft treten, die im letzten Frühjahr beschlossen wurde. Auf längerfristige Kapitalgewinne, wie sie das Aktienpaket Microsofts über die jährlich ausgeschütteten Dividenden abwirft, wird ab dem neuen Jahr eine Abgabe von 7 Prozent fällig, wenn die Einnahmen über 250.000 Dollar liegen. Durch den Verkauf wird Nadella also deutlich weniger Steuern zahlen müssen.In Washington rechnet man damit, dass durch die neue Kapitalertragssteuer jährlich rund 550 Millionen Dollar zusätzlich in die öffentlichen Kassen fließen werden. Mit den Mitteln will der Bundesstaat vor allem die vorschulische Kinderbetreuung und die damit verbundenen Bildungsmöglichkeiten ausbauen, die bisher chronisch unterfinanziert waren.
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Microsofts Aktienkurs unter Satya
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