Das eigene 1&1-Mobilfunknetz startet ab 2023 voll durch
Der Aufbau des vierten Mobilfunknetzes neben Telekom, Vodafone und Telefonica ist im vollen Gang. 1&1-CEO Ralph Dommermuth gab dazu nun einen weiteren Ausblick - und zeigte sich optimistisch, dass ab dem Jahr 2023 das 1&1-Mobilfunknetz voll durchstarten kann.
Im Rahmen der Präsentation der Halbjahreszahlen von 1&1 verriet CEO Ralph Dommermuth einige interessante Details vom Planungsstand des neuen, vierten Mobilfunknetzes in Deutschland. Derzeit ist das Unternehmen gut im Zeitplan, um die Ausbauauflagen der Bundesnetzagentur aus der Frequenzauktion 2019 zu erfüllen. Dazu gehört zum Beispiel, dass bis zum Jahresende 2022 1.000 Antennen errichtet sein müssen. "Wir gehen davon aus, dass wir das schaffen werden", sagte Dommermuth.
Infografik: 5G-Spektren im Vergleich
Konkret werden nach einer ersten Schätzung des Unternehmens 12.000 Standorte in rund 390 Städten benötigt, um die Auflage der Bundesnetzagentur erfüllen zu können. Diese besagt unter anderem, dass 1&1 bis zum Jahr 2030 50 Prozent der Haushalte theoretisch abdecken muss.
Das kommende Jahr werde komplett für den Aufbau genutzt. Kunden werden dann ab dem übernächsten Jahr auf das neue Netz migriert. "Gehen Sie mal davon aus, dass wir irgendwo über das Jahr 2023 sprechen", sagte Dommermuth. "Vielleicht ist es der erste Januar, vielleicht ist es etwas später."
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Konkret werden nach einer ersten Schätzung des Unternehmens 12.000 Standorte in rund 390 Städten benötigt, um die Auflage der Bundesnetzagentur erfüllen zu können. Diese besagt unter anderem, dass 1&1 bis zum Jahr 2030 50 Prozent der Haushalte theoretisch abdecken muss.
Echtes 5G-Netz geplant
1&1 plant ein eigenes Netz aufzubauen, welches den 5G-Standard nutzt. Dazu wurde erst vor wenigen Tagen ein Ausbaupartner verpflichtet, und zwar der Open-RAN-Netzbetreiber Rakuten. Während die ersten Bauarbeiten schon angelaufen sind, bestätigte 1&1 nun auch, dass man sich an zahlreichen Standorten in Verhandlungen befindet, um Sendeanlagen errichten zu können. Zeitgleich sucht man unter den Betreibern von Sendeanlagen nach weiteren Partnern, bei denen man sich einmieten kann.Das kommende Jahr werde komplett für den Aufbau genutzt. Kunden werden dann ab dem übernächsten Jahr auf das neue Netz migriert. "Gehen Sie mal davon aus, dass wir irgendwo über das Jahr 2023 sprechen", sagte Dommermuth. "Vielleicht ist es der erste Januar, vielleicht ist es etwas später."
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