PlayStation 4: Sony bietet bis zu 50.000 Dollar für Sicherheitslücken
Sony hat Jahre später als seine Konkurrenten ein neues Bug-Bounty-Programm rund um die PlayStation 4 und das PlayStation Network eingeführt. Ab sofort winken für das Auffinden von Sicherheitslücken rund um die Plattform und die Spielkonsole bis zu 50.000 Dollar.
Wie Sony jetzt unter anderem gegenüber ZDNet ankündigte, will das Unternehmen mit seinem Bug-Bounty-Programm ab sofort Anreize für Sicherheitsexperten bieten, damit diese sich nicht nur mit Schwachstellen der PS4 und des PSN befassen und sie letztlich auch an Sony zur Beseitigung melden. Natürlich will man so wie üblich verhindern, dass Schwachstellen ausgenutzt werden, ohne dass Sony davon zuvor erfahren hat.
Für Schwachstellen im PlayStation Network fallen die Belohnungen mit 100 bis 3000 Dollar deutlich geringer aus. Die Verwaltung des Bug-Bounty-Programm von Sony wird über den Dienstleister HackerOne abgewickelt, über den auch einige andere große Unternehmen derartige Programme anbieten. Dazu gehören unter anderem PayPal, Twitter, Snapchat, Shopify, Slack, Uber und General Motors.
Nintendo und Microsoft bieten ihrerseits schon länger Belohnungen für das Auffinden und Melden von Schwachstellen an. Nintendo begann bereits im Jahr 2016 und verspricht seitdem 20.000 Dollar für kritische Lücken. Bei Microsoft zog man erst Anfang 2020 nach und bietet die gleiche Summe. Sony zieht somit als letzter Konsolenhersteller nach, bietet dafür aber mehr als das Doppelte.
Bis zu 50.000 Dollar für Lücken bei der PS4
Im Rahmen des PS4 Bug Bounty bietet Sony für Schwachstellen, die als wenig kritisch eingestuft werden, im Fall der PlayStation 4 selbst 500 Dollar. Als mittelschwer eingestufte Lücken bringen 2500 Dollar, während für schwere Schwachstellen 10.000 Dollar gezahlt werden sollen. Bei kritischen Lücken steigt die Belohnung sogar auf 50.000 Dollar oder in Einzelfällen noch höher.Für Schwachstellen im PlayStation Network fallen die Belohnungen mit 100 bis 3000 Dollar deutlich geringer aus. Die Verwaltung des Bug-Bounty-Programm von Sony wird über den Dienstleister HackerOne abgewickelt, über den auch einige andere große Unternehmen derartige Programme anbieten. Dazu gehören unter anderem PayPal, Twitter, Snapchat, Shopify, Slack, Uber und General Motors.
Nintendo und Microsoft bieten ihrerseits schon länger Belohnungen für das Auffinden und Melden von Schwachstellen an. Nintendo begann bereits im Jahr 2016 und verspricht seitdem 20.000 Dollar für kritische Lücken. Bei Microsoft zog man erst Anfang 2020 nach und bietet die gleiche Summe. Sony zieht somit als letzter Konsolenhersteller nach, bietet dafür aber mehr als das Doppelte.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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