Offizielle Statistik: So steht es um Messenger-Nutzung in Deutschland
Die Messenger-Nutzung ist in den letzten Jahren in Deutschland explodiert. Jetzt hat die Bundesnetzagentur eine offizielle Statistik erstellt, die Art der Apps und Altersverteilung aufschlüsselt. Ein Ergebnis ist klar: Facebook dominiert das Feld unangefochten.
Fast 100 Prozent Nutzung bei Jungen...
...absolute Dominanz von WhatsApp
Das erste Ergebnis: 83 Prozent der Bevölkerung nutzen Messenger, die Verteilung ist dabei in den Altersgruppen - wie zu erwarten war - sehr unterschiedlich. In der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen liegt der Nutzeranteil bei 98 Prozent, bei den über 75-Jährigen liegt der Wert bei 43 Prozent - durchaus respektabel im Hinblick auf das Klischee der wenig technikaffinen Altersgruppe. All diese Werte gelten für die private Nutzung, im Geschäftsbereich zeichnet sich ein anderes Bild: "Nur 51 % der berufstätigen OTT-Nutzer verwenden die Messagingfunktion für die dienstliche Kommunikation, beispielsweise zum Austausch mit Arbeitskollegen", so de Netzagentur.
Die Umfrage macht auch klar, warum WhatsApp so dominieren kann: "93 % der OTT-Nutzer geben an, dass Netzwerkeffekte ein wesentlicher Grund für die Auswahl ihres Hauptdienstes sind", so die Agentur.
Jugend fast zu 100 Prozent, bei den Älteren fast jeder Zweite
Auch wenn der Aufstieg der Messenger-Dienste in Deutschland offensichtlich ist, gab es bisher keine belastbaren offiziellen Zahlen zur Nutzung. "In Deutschland existieren bislang keine offiziellen Statistiken zur Nutzung von OTT-Kommunikationsdiensten, die auf Primärdaten von Diensteanbietern basieren", so die Bundesnetzagentur. Genau hier hat man jetzt in Zusammenarbeit mit Meinungsforschern mit einer repräsentativen Verbraucherbefragung angesetzt. "Ziel war es, fundierte Erkenntnisse zum Nutzungsverhalten und zur Nutzungsintensität (...) zu gewinnen", so die Agentur.
Fast 100 Prozent Nutzung bei Jungen...
...absolute Dominanz von WhatsApp
Das erste Ergebnis: 83 Prozent der Bevölkerung nutzen Messenger, die Verteilung ist dabei in den Altersgruppen - wie zu erwarten war - sehr unterschiedlich. In der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen liegt der Nutzeranteil bei 98 Prozent, bei den über 75-Jährigen liegt der Wert bei 43 Prozent - durchaus respektabel im Hinblick auf das Klischee der wenig technikaffinen Altersgruppe. All diese Werte gelten für die private Nutzung, im Geschäftsbereich zeichnet sich ein anderes Bild: "Nur 51 % der berufstätigen OTT-Nutzer verwenden die Messagingfunktion für die dienstliche Kommunikation, beispielsweise zum Austausch mit Arbeitskollegen", so de Netzagentur.
Facebook dominiert unangefochten
Bei der Frage nach den am häufigsten genutzten Diensten gibt es keine Überraschung: WhatsApp kann mit einem Wert von 96 Prozent den Markt unangefochten dominieren, auf Platz zwei und drei folgen mit dem Facebook Messenger und Instagram ebenfalls zwei Dienste, die dem Facebook-Konzern angehören. Skype erreicht einen Wert von 18 Prozent. Zwei Drittel der Befragten nutzen dabei mindestens zwei verschiedene Dienste, bei 85 Prozent ist WhatsApp der "Hauptdienst".Die Umfrage macht auch klar, warum WhatsApp so dominieren kann: "93 % der OTT-Nutzer geben an, dass Netzwerkeffekte ein wesentlicher Grund für die Auswahl ihres Hauptdienstes sind", so die Agentur.
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