Geheimer Code-Editor: Nintendo entfernt Switch-Game aus dem eShop
Viele Entwickler bauen Easter Eggs, die nicht unbedingt leicht zu finden sind, in ihre Spiele ein. Auch in "A Dark Room" lässt sich ein Geheimnis finden. Dabei handelt es sich um einen Code-Editor, den Nintendo jedoch als Bedrohung angesehen und das Game aus dem eShop entfernt hat.
Amir Rajan, der Entwickler des Spiels "A Dark Room", hat am vergangenen Freitag in einem Tweet bekanntgegeben, dass er in die Switch-Variante einen Code-Interpreter für die Programmiersprache Ruby eingebaut hat. Um das Easter Egg hervorzurufen, muss zunächst eine USB-Tastatur an den Handheld-Hybriden angeschlossen und anschließend die Taste "~" gedrückt werden. Hier hat der Nutzer die Option, Ruby-Code zu schreiben und auszuführen.
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Genaue Details hatte der Entwickler dabei allerdings nicht genannt. Amir Rajan schrieb lediglich, dass das "Easter Egg jede Nintendo Switch in eine Ruby-Maschine" verwandeln würde. Schon kurze Zeit später war das Spiel dann nicht mehr im eShop zu finden. Mit einem solchen Code-Editor wäre es möglich, viele der Sicherheitsmechanismen der Konsole zu umgehen und eigene Software zu starten. Diese Gefahr hat auch Nintendo schnell erkannt und das Spiel deshalb aus dem Netz genommen.
Derzeit ist nicht bekannt, wie lange "A Dark Room" nicht zur Verfügung stehen wird. Zudem bleibt unklar, ob das Spiel überhaupt wieder in den eShop aufgenommen wird. Inzwischen bedauert Amir Rajan seine Veröffentlichung. Ein Statement von Nintendo gibt es noch nicht.
Auf YouTube ansehenGenaue Details hatte der Entwickler dabei allerdings nicht genannt. Amir Rajan schrieb lediglich, dass das "Easter Egg jede Nintendo Switch in eine Ruby-Maschine" verwandeln würde. Schon kurze Zeit später war das Spiel dann nicht mehr im eShop zu finden. Mit einem solchen Code-Editor wäre es möglich, viele der Sicherheitsmechanismen der Konsole zu umgehen und eigene Software zu starten. Diese Gefahr hat auch Nintendo schnell erkannt und das Spiel deshalb aus dem Netz genommen.
Code-Editor stark eingeschränkt
In Wirklichkeit stellt der eingebaute Code-Interpreter allerdings keine vollständige Entwicklungsumgebung dar. Die Nutzer haben also keineswegs die Möglichkeit, jede Art von Code zu schreiben und laufen zu lassen. Es sind lediglich simple Eingaben möglich, um beispielsweise einfache Formen auf den Bildschirm zu zeichnen. Wie der Entwickler gegenüber Eurogamer erklärt, sei es nicht einmal möglich, ein Bild mit seinem geheimen Editor zu rendern.Derzeit ist nicht bekannt, wie lange "A Dark Room" nicht zur Verfügung stehen wird. Zudem bleibt unklar, ob das Spiel überhaupt wieder in den eShop aufgenommen wird. Inzwischen bedauert Amir Rajan seine Veröffentlichung. Ein Statement von Nintendo gibt es noch nicht.
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