Amazon bringt drei neue Windparks für seine Infrastruktur in Fahrt
Der Handelskonzern Amazon geht beim Ausbau seiner Cloud-Infrastruktur über die Errichtung neuer Datenzentren hinaus. Wie das Unternehmen mitteilte, werde man jetzt drei neue Projekte zum Aufbau von Windparks angehen, von denen die Anlagen zukünftig mit Strom aus regenerativen Quellen versorgt werden sollen.
Die neuen Windkraftwerke sollen den Angaben zufolge in Irland, Schweden und den USA entstehen. Die bisherigen Planungen gehen von einer maximalen Gesamtleistung von mehr als 229 Megawatt aus. Über das Jahr hinweg will Amazon von den Anlagen mehr als 670.000 Megawattstunden erzeugen lassen. Bau und Betrieb werden allerdings in keinem der drei Fälle komplett in Eigenregie erfolgen.
Vielmehr greift auch Amazon auf ein Geschäftskonzept zurück, das auch schon andere Unternehmen aus der Technologie-Branche mit Erfolg nutzen. Dabei arbeitet man mit einem lokalen Partner zusammen und ermöglicht den Bau der neuen Kraftwerke in erster Linie damit, dass man sich langfristig zur Abnahme bestimmter Energiemengen verpflichtet und somit Planungssicherheit gewährleistet.
Unter diesem Vorzeichen ist es daher auch nicht verwunderlich, dass auch Amazon das Ziel definiert hat, seine Energie zukünftig zu hundert Prozent auf diesem Weg zu beziehen. Das soll zum Teil dann auch aus eigenen Anlagen erfolgen: Insbesondere die Dachflächen der Logistikzentren will das Unternehmen in der nächsten Zeit komplett mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten.
Siehe auch: Amazon-Chef will energiehungrige Industrie ins Weltall verbannen
Vielmehr greift auch Amazon auf ein Geschäftskonzept zurück, das auch schon andere Unternehmen aus der Technologie-Branche mit Erfolg nutzen. Dabei arbeitet man mit einem lokalen Partner zusammen und ermöglicht den Bau der neuen Kraftwerke in erster Linie damit, dass man sich langfristig zur Abnahme bestimmter Energiemengen verpflichtet und somit Planungssicherheit gewährleistet.
Mehr als nur Image
Die entsprechende Beteiligung an den Energieprojekten hat für Amazon aber nicht nur den Vorteil eines sauberen Bildes in der Öffentlichkeit. Auch wirtschaftlich sind Wind und Sonne für die Cloud-Konzerne sehr interessant. Denn während man damit rechnen muss, dass die fossilen Energieträger immer teurer werden, ist die Entwicklung bei den Regenerativen eher entgegengesetzt: Nach einer bestimmten Anfangsinvestition benötigen die Anlagen nur noch Wartung und liefern ansonsten immer weiter Strom. Perspektivisch verspricht das sinkende Preise.Unter diesem Vorzeichen ist es daher auch nicht verwunderlich, dass auch Amazon das Ziel definiert hat, seine Energie zukünftig zu hundert Prozent auf diesem Weg zu beziehen. Das soll zum Teil dann auch aus eigenen Anlagen erfolgen: Insbesondere die Dachflächen der Logistikzentren will das Unternehmen in der nächsten Zeit komplett mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten.
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