Huawei Mate 20: Günstigeres Flaggschiff startet jetzt auch bei uns

Smartphone, Huawei, notch, Huawei Mate 20, Waterdrop, Hima, HMA, Waterdrip Bildquelle: Daniil Matzkuhn
Huawei stellt heute nicht nur das neue Huawei Mate 20 Pro, sondern auch dessen "kleinen Bruder" das Mate 20 vor. Das etwas günstigere Flaggschiff ist letztlich aber gar nicht kleiner, sondern etwas weniger übertrieben ausgestattet, wie die jetzt von Huawei veröffentlichten offiziellen Daten zeigen. Während das Huawei Mate 20 Pro anscheinend wirklich alles bietet, was der chinesische Hersteller derzeit aus seiner Hardware-Trickkiste zaubern kann, ist das Huawei Mate 20 etwas zurückhaltender ausgestattet und bietet dennoch attraktive Hardware. Die Fans der High-End-Kameraeinheit des P20 Pro, die nun im Mate 20 Pro in 'verbesserter' Form zurück kehrt, werden hier allerdings ein wenig enttäuscht, doch dazu später mehr.


Das Huawei Mate 20 bietet ein 6,53 Zoll großes Display, bei dem es sich anders als im Pro-Modell nicht um ein OLED-Panel, sondern ein 'klassisches' LCD handelt, dessen Auflösung mit 2240x1080 Pixeln zudem auf einem etwas geringeren, aber immer noch ausreichenden Niveau liegt. Wer die gewölbten Ränder des Mate 20 Pro nicht mag, kann hier ein vollkommen flaches Display ohne die von den Wölbungen verursachten Reflexionen vorfinden.

Allerdings muss man im Gegenzug auch auf High-Tech-Features wie die Gesichtserkennung per Laser-basiertem 3D Face Unlock und den Fingerabdruckleser "im" Display verzichten. Die Entsperrung erfolgt stattdessen wie gewohnt mittels eines schnellen Fingerabdrucklesers auf der Rückseite, wo dieser direkt unterhalb des nun auch hier aus drei Sensoren zusammengesetzten quadratischen Kameramoduls angebracht ist. Huawei Mate 20Huawei Mate 20 Statt einer breiten, recht auffälligen 'Notch' wie im Mate 20 Pro gibt es hier wegen der einzeln verbauten 24-Megapixel-Frontkamera nur einen kleineren, für manche potenzielle Kunden ahnsehnlicheren Ausschnitt in Tropfenform. Hinzu kommen praktisch symmetrische Ränder von geringer Breite, die dem Mate 20 insgesamt eine harmonische Optik auf der Front verschaffen.

Reduzierter Kamerawahn

Apropos Kamera: auch bei der Triple-Cam des Mate 20 muss man Abstriche in Kauf nehmen, da Huawei hier auf den irren 40-Megapixel-Sensor des Pro-Modells verzichtet. Stattdessen bietet die Hauptkamera des Mate 20 "nur" 12 Megapixel in Verbindung mit erhöhter Kantenlänge der einzelnen Sensorpixel und einer F/1.8-Blende, während die Weitwinkelkamera hier mit 16 Megapixeln arbeitet und eine F/2.2-Blende mitbringt. Hinzu kommt auch noch eine Telelinse mit F2.4-Blende, hinter der ein 8-Megapixelsensor sitzt. Huawei Mate 20 ProAuch die Kamera das Mate 20 leistet einiges Die von Huawei auf der Rückseite angegebene Brennweite reicht von 27-80mm und entspricht hier somit der des P20 Pro. Offenbar setzt Huawei hier also einen Dreifach-Zoom um, während es das Mate 20 Pro auf einen Fünffach-Zoom bringt. Auch hier bietet die Kamera zwar wieder eine Vielzahl von KI-Features, darunter Szenen- und Objekterkennung - Dank der beiden Neural Processing Units (NPU) der CPU.

Volle Pulle Kirin 980

Die Basis des Huawei Mate 20 in der Basisversion ist der auf der IFA 2018 angekündigte Kirin 980 aus der hauseigenen Chipschmiede HiSilicon, der als erster Prozessor in einem Android-Smartphone mit nur noch sieben Nanometern Strukturbreite gefertigt wird. Der SoC ist mit vier ARM-Cortex-Kernen mit 1,8 GHz, zwei Cortex-A76-Cores mit 1,92 GHz und zwei weiteren A76-Kernen mit 2,6 GHz maximaler Taktrate ausgerüstet. Huawei Mate 20 ProMate 20 Pro (links) und Mate 20 - Vorn entscheidet der Geschmack Huawei verbaut in der in Europa angebotenen Version des Mate 20 nur vier statt sechs Gigabyte RAM, während der interne Flash-Speicher auf UFS-2.1-Basis 128 GB groß ist. Er kann zwar erweitert werden, doch auch beim "normalen" Mate 20 muss dafür ab sofort eine der neuen sogenannten Nano Memory Cards (NM Card) verwendet werden, die Huawei selbst entwickelt hat.

Es handelt sich um noch kleinere Speicherkarten, die in den NanoSIM-Slot passen und anfangs ausschließlich mit 128 GB Kapazität zu haben sind. Sie nutzen das eMMC-4.5-Protokoll und erzielen so Lesegeschwindigkeiten von gut 90 MB/s. Die offizielle Preisempfehlung für die einzige zum Start des Mate 20 verfügbare NM-Card mit 128 GB lautet 49,99 Euro und fällt somit relativ hoch aus.

Das normale Mate 20 verfügt über einen mit 4000mAh etwas kleineren Akku, der mittels SuperCharge-Funktion und entsprechendem 22,5-Watt-Netzteil sehr schnell geladen werden kann. Auf Wireless-Charging muss der Kunde hier wohl verzichten. Dafür bekommt er aber zu einem etwas niedrigeren Preis ein ebenfalls attraktiv ausgestattetes High-End-Smartphone mit aktuellster Technik. Ob der Preisunterschied gegenüber dem Mate 20 Pro mit 799 zu 999 Euro tatsächlich "reicht", um die doch deutliche Reduzierung der Hardware-Ausrüstung zu rechtfertigen, entscheiden wohl die Kunden. Smartphone, Huawei, notch, Huawei Mate 20, Waterdrop, Hima, HMA, Waterdrip Smartphone, Huawei, notch, Huawei Mate 20, Waterdrop, Hima, HMA, Waterdrip Daniil Matzkuhn
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