Streit um Datenschutz: Zweiter Whatsapp-Gründer verlässt Facebook
Der Whatsapp-Gründer Jan Koum war bei Facebook bisher im Aufsichtsrat dafür verantwortlich, die strategische Ausrichtung des Messengers zu bestimmen. Jetzt hat Koum bekannt gegeben, dass er das Unternehmen verlassen und alle Funktionen niederlegen wird. Laut Berichten waren unüberbrückbare Differenzen beim Thema Datenschutz Grund für das Ausscheiden.
Berichte, die dem Rückzug des Whatsapp-Mitgründers vorausgingen, zeichnen hier aber ein weniger harmonisches Bild. Wie die Washington Post berichtet, hätten Koum eben klare Differenzen beim Thema Datenschutz und Verschlüsselung dazu gedrängt, das Unternehmen letztendlich "im Streit" zu verlassen. Demnach sollen sich die Facebook-Manager unter anderem an der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des Messengers gestört haben, die eine gezielte Auswertung von Inhalten für Marketingzwecke verhindert.
Darüber hinaus soll der Whatsapp-Gründer auch bei weiteren Themen in direkten Konflikt mit den Vorstellungen der Facebook-Führung geraten sein. So sei schon seit der Übernahme vor vier Jahren intern eine anhaltende Diskussion über die Weiternutzung der Whatsapp-Kontakte durch das soziale Netzwerk geführt worden - Facebook war in Deutschland genau wegen dieser Vorhaben schon mit den Datenschutzbeauftragten zusammengeraten.
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Schluss mit Aufsichtsrat und Facebook-Job
Wie Jan Koum, Mitgründer und CEO des Messengerdienstes Whatsapp in einem Facebook-Eintrag am Montag mitteilt, wird er den Konzern, der sein Unternehmen im Jahr 2014 gekauft hatte, verlassen. "Es ist Zeit für mich, weiterzuziehen", so Koum, liefert in dem Beitrag aber keine Details, die einen Rückschluss auf den Grund für das Ausscheiden zulassen würden, sondern verweist vielmehr darauf, dass er jetzt eine Zeit lang "Dinge außerhalb der Technologie-Branche" genießen werde. Auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg bedankt sich in einem Kommentar für die Zusammenarbeit und betont, dass er viel von Koum über Verschlüsselung gelernt habe.Berichte, die dem Rückzug des Whatsapp-Mitgründers vorausgingen, zeichnen hier aber ein weniger harmonisches Bild. Wie die Washington Post berichtet, hätten Koum eben klare Differenzen beim Thema Datenschutz und Verschlüsselung dazu gedrängt, das Unternehmen letztendlich "im Streit" zu verlassen. Demnach sollen sich die Facebook-Manager unter anderem an der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des Messengers gestört haben, die eine gezielte Auswertung von Inhalten für Marketingzwecke verhindert.
Darüber hinaus soll der Whatsapp-Gründer auch bei weiteren Themen in direkten Konflikt mit den Vorstellungen der Facebook-Führung geraten sein. So sei schon seit der Übernahme vor vier Jahren intern eine anhaltende Diskussion über die Weiternutzung der Whatsapp-Kontakte durch das soziale Netzwerk geführt worden - Facebook war in Deutschland genau wegen dieser Vorhaben schon mit den Datenschutzbeauftragten zusammengeraten.
Koum ist versorgt
Koum soll nach aktuellen Schätzungen mit einem Vermögen von 9,1 Milliarden Dollar aus Facebook ausscheiden. Nach der Übernahme durch den Konzern hatte er versichert, dass Whatsapp "eigenständig und unabhängig bleiben werde". Nach seinem Ausscheiden haben jetzt beide Gründer des Messengers auf diese Ausrichtung auf jeden Fall keinen Einfluss mehr. Infografik Whatsapp: Wir verbinden jeden Tag eine Milliarde Benutzer
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