Ink to Code: Microsofts neues App-Projekt "übersetzt" Zeichnungen

Microsoft, Visual Studio, Microsoft Garage, Ink to Code Bildquelle: Microsoft
Der Redmonder Software-Riese hat mit seiner experimentellen Abteilung, der Microsoft Garage, einen interessanten App-Prototypen veröffentlicht. "Ink to Code" soll dabei Entwicklern helfen, Wireframes umzusetzen und ist quasi ein Übersetzer für Zeichnungen - am besten funktioniert das in Verbindung mit Visual Studio 2017. Der Designprozess für eine neue App beginnt meist mit groben Skizzen. Ink to Code, ein neues Microsoft Garage Projekt, soll nun diese groben Skizzen in brauchbaren, funktionierenden Code verwandeln. Derzeit gibt es nur einen Prototypen der App, der aber ab sofort ausprobiert werden kann. Die Entwickler aus der Microsoft Garage wollen dabei anderen Entwicklern helfen, den Gestaltungsprozess abzukürzen. Eine langwierige Erstellung von Mockups an Whiteboards, am PC oder ganz klassisch auf Papier kann mit der neuen App quasi übersprungen werden.

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Die App nutzt die bekannten Windows 10 Ink APIs

Nach dem skizzieren wandelt Ink to Code Skizzen in echten Code um. Unterstützt wird hierfür XML-Markup, das für Universal Windows Platform-Anwendungen sowie für Xamarin-Anwendungen für Android verwendet wird. Ink to Code nutzt dafür die bekannten Windows 10 Ink APIs, um die gezeichneten Objekte zu erkennen und handschriftliche Notizen in Text zu konvertiert. Das funktioniert auch für klassische Elemente in der App-Entwicklung wie Rahmen, Schaltflächen, Textfelder und Bildplatzhalter.

Proof of Concept

Mit der jetzt vorgestellten Ink to Code App stellt das Garage-Team aber vielmehr ein Proof of Concept vor. Als ein vollwertiges Entwicklungswerkzeug sollte man die App noch nicht sehen. Aktuell werden nur grundlegende Formen erkannt. Zudem kann damit quasi nur Basiscode ohne funktionale Teile erstellt werden. Microsoft hat aber schon eine Menge Ideen, wie die App weiterentwickelt werden könnte. Dafür wünscht man sich jetzt aber erst einmal Feedback von den potentiellen Nutzern.

In einem kurzen YouTube-Video führt das Team die Wirkweise und Einsatzgebiete von Ink to Code vor.



Die App ist - wie meist bei den Microsoft Garage-Projekten - aktuell nur in den USA und in Kanada verfügbar. Sie ist darauf ausgelegt, am besten mit Visual Studio 2017 zusammenzuarbeiten.

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