Windows Vista - Das sollten Sie wissen

26.03.2007 00:05 

Finale Ausgabe: ...weitere Neuerungen

Über die bereits genannten wichtigen Verbesserungen und Optimierungen gegenüber der Beta 2 bietet die finale Ausgabe von Windows Vista noch eine ganze Reihe weiterer Neuerungen. Dazu gehört unter anderem die volle Unterstützung von Software für die Wiedergabe von Medien der neuen DVD-Formate HD DVD und Blu-ray. Weiterhin wurde auch die neue Ausgabe 3.0 des .NET Framework integriert.

Auch bei den Netzwerkfunktionen des neuen Betriebssystems hat sich seit der Beta 2 einiges getan. Mit der Final geht eine radikale Überholung des Netzwerk-Centers einher, bei der die beiden getrennten Konfigurationsmodule für Netzwerkverbindungen und das Teilen von Informationen mit anderen Rechnern zusammengelegt wurden. Durch diese Veränderung lassen sich die Einstellungen für Netzwerke unter Windows Vista erstmals in sinnvoller Weise vornehmen.

Durch eine Reihe neuer Optionen für die Konfiguration und das Finden von drahtlosen Netzwerken können Anwender nun mit Hilfe logischer Schritte ihre WLAN-Verbindungen unter Kontrolle halten. Insgesamt bieten die überarbeiteten Netzwerkoptionen die besten Konfigurationsmöglichkeiten die ein Windows-Betriebssystem bisher jemals hatte. In der Beta 2 wurden Tester häufig durch die verschiedenen Voreinstellungen für Netzwerke verwirrt. Dies wurde nun eindeutiger gestaltet, so dass klar wird, welche Option die richtige für die jeweilige Einsatzumgebung ist. Auch andere PCs in der Netzwerkumgebung werden nun schneller gefunden, bisher dauerte dies teilweise extrem lange.


Wer die Beta 2 gestestet hat, wird eine ganze Reihe von kleineren Veränderungen feststellen, die insgesamt für ein besseres Nutzungserlebnis sorgen. So wurde zum Beispiel die Flip3D genannte Umschaltfunktion für Programme in ihrer Darstellung verbessert. Die angezeigten Fenster werden nun mit einem weicher gezeichneten Rand dargestellt, der bei der Beta 2 meist etwas "pixelig" wirkte. Neu ist dabei ein Icon, das in der Schnellstartleiste angezeigt wird, mit dem Anwender, die lieber mit der Maus arbeiten, das Drücken der Tastenkombination Windows+TAB umgehen können.

Die in Windows Vista erstmals integrierten Funktionen mit denen Eltern die Aktivitäten ihrer Kinder kontrollieren, überwachen und einschränken können, wurden ebenfalls weiter verfeinert. Gab es bisher nur die Möglichkeit, entweder eigene Einstellungen vorzunehmen oder gar keine Elternkontrolle einzusetzen, so können nun vorgefertigte Profile für Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters gewählt werden.

Mit der Windows Foto-Galerie, dem Movie & DVD Maker und dem Media Center wurden neue Programme für den Umgang mit und die Nutzung von Mediendateien in Windows Vista eingebaut. Diese erhielten mittlerweile jeweils optimierte Benutzeroberflächen und unterstützen nun eine Navigation und Sortierung mit der Hilfe von Tags. Microsoft gibt eine Reihe von Tags vor, darunter "Blumen", "Landschaft", "Ozean" und "Tierleben".


Eine weitere erwähnenswerte Neuerung ist die Möglichkeit, mehrere Systemuhren gleichzeitig zu betreiben. Auf diesem Weg lassen sich die Uhrzeiten verschiedener Orte auf der Welt übersichtlich einsehen. Diese Option dürfte vor allem für Geschäftskunden interessant sein, die häufig den Ort wechseln und daher bisher die Systemuhr von Windows XP immer händisch stellen mussten.

Im Laufe der Entwicklung erschienen seit der Beta 2 immer wieder weitere Vorabversionen von Windows Vista. Diese brachten häufig kleinere Änderungen mit sich. In unserem Magazin-Bereich lassen sich die Testberichte zu den meisten dieser Vorabausgaben einsehen.


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