iPhone-Akku zu schnell leer? Diese 7 Einstellungen helfen wirklich
Morgens voll, nachmittags am Ende? Oft steckt keine alte Batterie dahinter, sondern Apps im Hintergrund, schwacher Empfang oder ungünstige Einstellungen. Wir zeigen 7 Stellschrauben, mit denen euer iPhone spürbar länger durchhält.
iOS bietet verschiedene Möglichkeiten, den Energiebedarf zu analysieren und gezielt zu senken. Entscheidend ist, die tatsächlichen Stromfresser zu finden, statt wahllos Einstellungen zu verändern. Mit den folgenden Tipps lässt sich die Akkulaufzeit häufig verbessern. Die Bezeichnungen einzelner Menüpunkte können je nach iOS-Version leicht abweichen.
Inhaltsverzeichnis:
Achtet besonders auf ungewöhnlich hohe Hintergrundaktivität. Navigations-Apps, soziale Netzwerke oder Fotodienste können auch dann Energie benötigen, wenn sie nicht auf dem Bildschirm zu sehen sind. Die Verbrauchsanzeige liefert damit den besten Ansatzpunkt für gezielte Maßnahmen.
Hier sorgt schlechter Empfang schnell für einen leeren Akku
Auch die automatische Sperre hilft: Unter Einstellungen > Anzeige & Helligkeit > Automatische Sperre lässt sich einstellen, nach welcher Zeit sich der Bildschirm ausschaltet. Bei unterstützten Modellen kann zudem das Always-on-Display Energie verbrauchen. Wer es nicht benötigt, kann es in den Anzeigeeinstellungen deaktivieren.
Weniger hell spart viel Strom
Sinnvoll ist eine gezielte Auswahl: Nachrichten-Apps oder wichtige Kommunikationsdienste können weiterhin aktuelle Inhalte bereitstellen, während selten genutzte Anwendungen keine Hintergrundaktualisierung benötigen. So bleibt der Komfort erhalten, ohne unnötig Energie zu verbrauchen.
Wählt für Apps, die keine dauerhafte Ortung benötigen, möglichst "Beim Verwenden der App". Deaktiviert den Standortzugriff nur dort vollständig, wo er tatsächlich entbehrlich ist. Navigations- und Fitness-Apps können sonst wichtige Funktionen verlieren.
Diese App muss wissen, wo wir sind
Auch die Mobilfunkverbindung spielt eine Rolle. Bei schlechtem Empfang benötigt das iPhone mitunter mehr Energie, um eine Verbindung aufrechtzuerhalten. Unter Einstellungen > Mobilfunk > Datenoptionen > Sprache & Daten lässt sich bei unterstützten Geräten "5G Auto" auswählen. Damit nutzt das iPhone 5G nur dann, wenn es sinnvoll ist.
In Gebieten ohne Empfang kann der Flugmodus helfen. Denn dieser verhindert, dass das Gerät immer wieder mit voller Leistungsstärke versucht, Verbindung mit dem Netz aufzunehmen. Allerdings seid ihr dann auch nicht mehr erreichbar.
Schaltet insbesondere bei wenig wichtigen Anwendungen unnötige Hinweise aus. Das reduziert Ablenkungen und kann zugleich den Energieverbrauch senken.
Eine deutlich verringerte maximale Kapazität kann erklären, warum das iPhone nicht mehr so lange durchhält wie früher. Wird ein Servicehinweis angezeigt, sollte ein Batteriewechsel erwogen werden. Nach einem iOS-Update kann der Verbrauch vorübergehend ebenfalls steigen, weil das Gerät Hintergrundarbeiten abschließt. In diesem Fall lohnt es sich, einige Tage abzuwarten.
Hier hilft auch Stromsparen nur noch bedingt
Wie lange hält euer iPhone im Alltag durch? Habt ihr einen Spartipp, der hier fehlt, oder eine App entlarvt, die heimlich am Akku nagt? Schreibt es uns in die Kommentare, wir sind gespannt auf eure Erfahrungen.
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- In den Einstellungen lässt sich der Verbrauch einzelner Apps prüfen
- Eine verringerte Displayhelligkeit und Auto-Helligkeit sparen Strom
- Die Hintergrundaktualisierung sollte für viele Apps deaktiviert werden
- Ortungsdienste belasten den Akku bei dauerhaftem Hintergrundzugriff
- Stromsparmodus und intelligentes 5G schonen die verbleibende Energie
- Weniger Benachrichtigungen aktivieren das Display deutlich seltener
Warum der iPhone-Akku oft schneller leer ist
Apps, die im Hintergrund aktiv sind, ungünstige Empfangsbedingungen und bestimmte Systemeinstellungen können die Laufzeit des Smartphones deutlich verkürzen. Wer den Stromverbrauch reduzieren möchte, muss deshalb aber nicht gleich auf wichtige Funktionen verzichten.iOS bietet verschiedene Möglichkeiten, den Energiebedarf zu analysieren und gezielt zu senken. Entscheidend ist, die tatsächlichen Stromfresser zu finden, statt wahllos Einstellungen zu verändern. Mit den folgenden Tipps lässt sich die Akkulaufzeit häufig verbessern. Die Bezeichnungen einzelner Menüpunkte können je nach iOS-Version leicht abweichen.
Inhaltsverzeichnis:
1. Stromverbrauch der Apps
Bevor ihr Einstellungen verändert, solltet ihr herausfinden, welche Apps besonders viel Energie benötigen. Öffnet Einstellungen > Batterie. Dort zeigt das iPhone den Verbrauch einzelner Apps und Systemaktivitäten an. Tippt auf einen Tag oder eine App, um Details aufzurufen.Achtet besonders auf ungewöhnlich hohe Hintergrundaktivität. Navigations-Apps, soziale Netzwerke oder Fotodienste können auch dann Energie benötigen, wenn sie nicht auf dem Bildschirm zu sehen sind. Die Verbrauchsanzeige liefert damit den besten Ansatzpunkt für gezielte Maßnahmen.
Hier sorgt schlechter Empfang schnell für einen leeren Akku
2. Displayhelligkeit reduzieren
Das Display gehört zu den größten Energieverbrauchern. Reduziert die Helligkeit über das Kontrollzentrum und aktiviert unter Einstellungen > Bedienungshilfen > Anzeige und Textgröße die Option "Auto-Helligkeit", falls sie ausgeschaltet ist. Dann passt sich die Leuchtstärke automatisch an die Umgebungsbedingungen an.Auch die automatische Sperre hilft: Unter Einstellungen > Anzeige & Helligkeit > Automatische Sperre lässt sich einstellen, nach welcher Zeit sich der Bildschirm ausschaltet. Bei unterstützten Modellen kann zudem das Always-on-Display Energie verbrauchen. Wer es nicht benötigt, kann es in den Anzeigeeinstellungen deaktivieren.
Weniger hell spart viel Strom
3. Hintergrundaktualisierung einschränken
Viele Apps aktualisieren Inhalte, obwohl sie gerade nicht verwendet werden. Unter Einstellungen > Allgemein > Hintergrundaktualisierung könnt ihr die Funktion für einzelne Apps oder vollständig abschalten.Sinnvoll ist eine gezielte Auswahl: Nachrichten-Apps oder wichtige Kommunikationsdienste können weiterhin aktuelle Inhalte bereitstellen, während selten genutzte Anwendungen keine Hintergrundaktualisierung benötigen. So bleibt der Komfort erhalten, ohne unnötig Energie zu verbrauchen.
4. Ortungsdienste kontrollieren
GPS und andere Standortfunktionen können den Akku belasten, insbesondere wenn Apps den Standort regelmäßig im Hintergrund abfragen. Unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Ortungsdienste seht ihr, welche Anwendungen auf den Standort zugreifen dürfen.Wählt für Apps, die keine dauerhafte Ortung benötigen, möglichst "Beim Verwenden der App". Deaktiviert den Standortzugriff nur dort vollständig, wo er tatsächlich entbehrlich ist. Navigations- und Fitness-Apps können sonst wichtige Funktionen verlieren.
Diese App muss wissen, wo wir sind
5. Stromsparmodus und "5G Auto" nutzen
Wenn die nächste Steckdose weit entfernt ist, hilft der Stromsparmodus. Ihr findet ihn unter Einstellungen > Batterie, je nach iOS-Version liegt er auch im Unterbereich "Strommodus". Er reduziert unter anderem Hintergrundaktivitäten und bestimmte visuelle Effekte.Auch die Mobilfunkverbindung spielt eine Rolle. Bei schlechtem Empfang benötigt das iPhone mitunter mehr Energie, um eine Verbindung aufrechtzuerhalten. Unter Einstellungen > Mobilfunk > Datenoptionen > Sprache & Daten lässt sich bei unterstützten Geräten "5G Auto" auswählen. Damit nutzt das iPhone 5G nur dann, wenn es sinnvoll ist.
In Gebieten ohne Empfang kann der Flugmodus helfen. Denn dieser verhindert, dass das Gerät immer wieder mit voller Leistungsstärke versucht, Verbindung mit dem Netz aufzunehmen. Allerdings seid ihr dann auch nicht mehr erreichbar.
6. Benachrichtigungen reduzieren
Jede unnötige Mitteilung kann das Display aktivieren und weitere Aktivitäten auslösen. Unter Einstellungen > Mitteilungen könnt ihr festlegen, welche Apps euch tatsächlich benachrichtigen dürfen.Schaltet insbesondere bei wenig wichtigen Anwendungen unnötige Hinweise aus. Das reduziert Ablenkungen und kann zugleich den Energieverbrauch senken.
7. Batteriezustand des iPhones überprüfen
Wenn der Akku trotz angepasster Einstellungen schnell leer wird, lohnt sich ein Blick auf seinen Zustand. Öffnet Einstellungen > Batterie > Batteriezustand. Bei älteren Modellen findet ihr die Angaben unter "Batteriezustand & Ladevorgang".Eine deutlich verringerte maximale Kapazität kann erklären, warum das iPhone nicht mehr so lange durchhält wie früher. Wird ein Servicehinweis angezeigt, sollte ein Batteriewechsel erwogen werden. Nach einem iOS-Update kann der Verbrauch vorübergehend ebenfalls steigen, weil das Gerät Hintergrundarbeiten abschließt. In diesem Fall lohnt es sich, einige Tage abzuwarten.
Hier hilft auch Stromsparen nur noch bedingt
Unser Fazit
Ein schwächelnder iPhone-Akku ist oft hausgemacht: Hintergrundaktivitäten, Ortungsdienste und ein zu helles Display ziehen mehr Strom als gedacht. Wer zuerst einen Blick in die Batterie-Statistik wirft und dann gezielt nachjustiert, holt meist spürbar mehr Laufzeit heraus. Erst wenn das nicht hilft, lohnt sich der Gedanke an einen Akkutausch.Wie lange hält euer iPhone im Alltag durch? Habt ihr einen Spartipp, der hier fehlt, oder eine App entlarvt, die heimlich am Akku nagt? Schreibt es uns in die Kommentare, wir sind gespannt auf eure Erfahrungen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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