Firefox Containers: Diese Browser-Erweiterung ist ein echter Geheimtipp
Webseiten abschotten, das Tracking eindämmen oder zwei Accounts gleichzeitig nutzen? Inkognito-Tabs sind dafür zu umständlich. Eine kostenlose Firefox-Erweiterung schafft Abhilfe. Wir zeigen dir, wie du sie in Minuten einrichtest und die "Container" nutzt.
Eine elegante Lösung für diese Probleme bietet Mozilla mit der kostenlosen Erweiterung Firefox Multi-Account Containers. Diese trennt Webseiten voneinander, indem sie für unterschiedliche Bereiche des Internets separate Container anlegt. Jeder Container verfügt über eigene Cookies, Anmeldedaten und Website-Speicher.
Inhaltsverzeichnis:
Firefox mit frisch installierter Container-Erweiterung
Nun sucht man nach "Firefox Multi-Account Containers" und installiert die Erweiterung von Mozilla. Nach wenigen Sekunden erscheint in der Symbolleiste ein neues Symbol, das mehrere farbige Kästchen zeigt.
Die ersten Container sind schon da
Hierfür klickt man auf das Container-Symbol und anschließend auf Container verwalten. Hier lassen sich auch neue Container erstellen, mit einem Wunschnamen benennen und eine Farbe und ein Symbol zuweisen. Sinnvolle Beispiele wären zum Beispiel auch Social Media oder die (virtuelle) Trennung zwischen Freunde, Familie oder Paaren.
Dafür öffnet man beispielsweise Gmail oder Outlook in einem neuen Tab innerhalb des gewünschten Containers. Anschließend klickt man erneut auf das Container-Symbol und wählt die Option, diese Webseite immer in diesem Container zu öffnen. Beim nächsten Besuch startet die Seite automatisch im passenden Bereich.
WinFuture.de wird dem Container 'Arbeit' zugewiesen
So können beispielsweise alle Google-Dienste ausschließlich im Container "Arbeit" laufen, während Facebook und Instagram in einem separaten Container "Soziale Netzwerke" geöffnet werden.
Zwei Instagram-Accounts in verschiedenen Containern
Hierfür öffnet man beispielsweise Instagram einmal im Container "Privat" und zusätzlich im Container "Arbeit". Da beide Container ihre eigenen Cookies besitzen, bleiben beide Konten gleichzeitig angemeldet - auch beim nächsten Öffnen der Seite. Bei der Nutzung von Inkognito-Tabs müsste man hingegen bei jedem neuen Aufruf des Angebotes erneut die Login-Daten manuell eingeben.
Einen vollständigen Tracking-Schutz ersetzt dies zwar nicht, dennoch wird das Zusammenführen des Surfverhaltens deutlich erschwert. In Kombination mit den integrierten Schutzfunktionen von Firefox ergibt sich ein spürbares Plus an Privatsphäre.
Download Mozilla Firefox - Open Source-Webbrowser
Viele Accounts, nerviger Browserwechsel?
Große Plattformen wie Google, Facebook oder Microsoft versuchen, das Surfverhalten ihrer Nutzer über verschiedene Webseiten hinweg nachzuvollziehen. Gleichzeitig wird es schnell unübersichtlich, wenn mehrere Konten für denselben Dienst genutzt werden, etwa ein privater und ein beruflicher Account. Wer sich dann im Browser ab- und wieder anmelden muss, verliert Zeit und Nerven.Eine elegante Lösung für diese Probleme bietet Mozilla mit der kostenlosen Erweiterung Firefox Multi-Account Containers. Diese trennt Webseiten voneinander, indem sie für unterschiedliche Bereiche des Internets separate Container anlegt. Jeder Container verfügt über eigene Cookies, Anmeldedaten und Website-Speicher.
Inhaltsverzeichnis:
Firefox Multi-Account Containers installieren
Zunächst öffnet man Firefox und ruft den Add-on-Manager auf. Am schnellsten geht das über das "Hamburger"-Menü mit den drei Strichen rechts oben und anschließend den Menüpunkten Add-ons und Themes. Alternativ kann in die Adressleiste "about:addons" eingegeben werden.
Firefox mit frisch installierter Container-Erweiterung
Nun sucht man nach "Firefox Multi-Account Containers" und installiert die Erweiterung von Mozilla. Nach wenigen Sekunden erscheint in der Symbolleiste ein neues Symbol, das mehrere farbige Kästchen zeigt.
Die ersten Container anlegen
Nach der Installation stehen bereits einige Standard-Container bereit, darunter Privat, Arbeit, Banking und Shopping. Diese lassen sich direkt verwenden oder nach den eigenen Bedürfnissen umbenennen. Durch Farben und Symbole erkennt man später auf einen Blick, in welchem Container man sich gerade befindet.
Die ersten Container sind schon da
Hierfür klickt man auf das Container-Symbol und anschließend auf Container verwalten. Hier lassen sich auch neue Container erstellen, mit einem Wunschnamen benennen und eine Farbe und ein Symbol zuweisen. Sinnvolle Beispiele wären zum Beispiel auch Social Media oder die (virtuelle) Trennung zwischen Freunde, Familie oder Paaren.
Webseiten dauerhaft einem Container zuweisen
Besonders praktisch wird die Firefox-Erweiterung, wenn bestimmte Webseiten automatisch im richtigen Container geöffnet werden.Dafür öffnet man beispielsweise Gmail oder Outlook in einem neuen Tab innerhalb des gewünschten Containers. Anschließend klickt man erneut auf das Container-Symbol und wählt die Option, diese Webseite immer in diesem Container zu öffnen. Beim nächsten Besuch startet die Seite automatisch im passenden Bereich.
WinFuture.de wird dem Container 'Arbeit' zugewiesen
So können beispielsweise alle Google-Dienste ausschließlich im Container "Arbeit" laufen, während Facebook und Instagram in einem separaten Container "Soziale Netzwerke" geöffnet werden.
Mehrere Konten gleichzeitig nutzen
Der größte Vorteil zeigt sich bei Diensten, die viele Nutzer mit mehreren Konten verwenden. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn man Instagram privat nutzt und parallel auch einen eigenen Account für ein kleines Geschäft oder einen Verein betreut.
Zwei Instagram-Accounts in verschiedenen Containern
Hierfür öffnet man beispielsweise Instagram einmal im Container "Privat" und zusätzlich im Container "Arbeit". Da beide Container ihre eigenen Cookies besitzen, bleiben beide Konten gleichzeitig angemeldet - auch beim nächsten Öffnen der Seite. Bei der Nutzung von Inkognito-Tabs müsste man hingegen bei jedem neuen Aufruf des Angebotes erneut die Login-Daten manuell eingeben.
Webseiten-Tracking deutlich einschränken
Neben dem Komfort verbessert die Erweiterung auch den Datenschutz. Cookies und andere Website-Daten bleiben auf ihren jeweiligen Container beschränkt. Besucht man Facebook ausschließlich im Container "Social Media", kann Meta seine Cookies nicht ohne Weiteres auf Webseiten in anderen Containern einsetzen.Einen vollständigen Tracking-Schutz ersetzt dies zwar nicht, dennoch wird das Zusammenführen des Surfverhaltens deutlich erschwert. In Kombination mit den integrierten Schutzfunktionen von Firefox ergibt sich ein spürbares Plus an Privatsphäre.
Unser Fazit zu den Firefox-Containern
Firefox Multi-Account Containers gehört zu den Erweiterungen, die nach kurzer Eingewöhnung kaum noch wegzudenken sind. Sie erleichtert den Umgang mit mehreren Benutzerkonten, sorgt für mehr Ordnung im Browser und verbessert gleichzeitig den Datenschutz. Besonders Nutzer, die berufliche und private Online-Konten voneinander trennen möchten, profitieren vom Addon.Download Mozilla Firefox - Open Source-Webbrowser
Zusammenfassung
- Die Erweiterung trennt Webseiten in separaten Containern voneinander
- Jeder Container besitzt eigene Cookies, Anmeldedaten und Speicher
- Nutzer können dadurch mehrere Konten eines Dienstes parallel nutzen
- Bestimmte Webseiten lassen sich dauerhaft einem Container zuweisen
- Das Tracking über verschiedene Webseiten hinweg wird stark erschwert
- Eine Installation des Add-ons gelingt sehr schnell im Firefox-Browser
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