Schnellerer Releasezyklus: Oracle krempelt Java komplett um

Java, Sun Microsystems, Webtechnologie Bildquelle: Sun Microsystems
Bei der plattformunabhängigen Programmiersprache Java stehen große Veränderungen an. Wie Mark Reinhold, der Java-Chef bei Oracle, auf seinem Blog bekanntgegeben hat, will Oracle nach der Veröffentlichung von Java 9 am 21. September auf einen neuen Release-Zyklus mit zwei großen Updates pro Jahr wechseln. Ähnlich wie Microsoft mit seinen Frühjahr- und Herbstupdates plant Oracle danach künftig das Release von neuen Hauptversionen im März und September. Diese sollen vor allem neue Features bringen. Das erste Feature-Release nach dem neuen Zkylus wird die Java-Version 18.3 im nächsten März sein. Darüber hinaus führt Oracle einen neuen Long-Term-Support-Channel (LTS) ein. In diesem gibt es alle drei Jahre eine neue Version und Oracle garantiert dafür Updates für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren. Das LTS-Release richtet sich vor allem an Unternehmen, für die eine hohe Stabilität und Sicherheit ihrer Java-Software besonders wichtig ist.


Leichtere Adaptation möglich

Java-Updates zwischen diesen Haupt-Versionen soll es laut Mark Reinhold nur noch für Si­cher­heits­up­dates und Bugfixes geben. Der bisherige Releasezyklus mit Terminen im Januar, April, Juli und Oktober bleibt für die Updates be­ste­hen.

Wie der Java-Chef betont, dürfte sich langfristig an der Entwicklungsgeschwindigkeit durch die neuen Release-Zyklen kaum etwas ändern. Eine Adaptation neuer Java-Versionen würde durch das neue Vorgehen aber sehr erleichtert. Die alle sechs Monate erscheinenden Feature-Up­dates werden etwas kleiner ausfallen als die bisher üblichen Groß-Releases alle paar Jahre. Dafür könnten wichtige Features, die bereits fertig entwickelt sind, früher ausgeliefert werden.

Änderungen bei OpenJDK

Beim OpenJDK, Oracles frei nutzbarer Implementierung der Java Plattform gibt es ebenfalls Änderungen. Künftig gilt dafür die GPLv2-Lizenz, um das OpenJDK leichter für Cloud-Um­ge­bun­gen zugänglich zu machen. Bislang kommerzielle Teilbereiche des JDK wie der Java Flight Recorder und Mission Control werden zudem für das OpenJDK freigegeben. Durch die­sen Schritt werden das klassische Oracle JDK und das OpenJDK quasi austauschbar, da sie künftig einen ähnlichen Funktionsumfang bieten.

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