Schein-Rabatte bei Amazon? US-Wettbewerbsbehörde prüft Vorwürfe
Im Rahmen von Prüfungen der von Amazon geplanten Übernahme der Lebensmittelkette Whole Foods untersuchen US-Wettbewerbshüter Vorwürfe über irreführende Werbung. Eine Verbraucherschutz-Organisation behauptet, Amazon würde mit irreführenden Rabattangaben zu nicht ganz so günstigen Produkten arbeiten.
Ob die FTC ein förmliches Prüfverfahren einleitet, steht bislang noch nicht fest. Amazon hat auf die Vorwürfe mittlerweile reagiert. In einer Stellungnahme bezeichnete der Konzern die Ergebnisse der Studie als falsch und kritisierte darin schwerwiegende methodische Fehler. Amazon würde für die Kalkulation der Rabatte die Referenzpreise der Hersteller mit aktuellen Preisangaben auf Amazon und auch anderen Händlern heranziehen, so das Papier.
Dass an den Vorwürfen etwas dran sein könnte, zeigt ein ähnlicher Fall aus Kanada. In einem Vergleich mit der dortigen Wettbewerbsbehörde stimmte der Online-Händler einer Strafzahlung von einer Million Kanadischer Dollar zu. Dies entspricht etwas weniger als 700.000 Euro. Im Verhältnis zu Amazons Marktmacht und Quartalsumsätzen von fast 30 Milliarden Dollar wirkt die Strafe eher symbolisch. Im Handelsbereich erreicht der Konzern pro Quartal inzwischen Gewinne im dreistelligen Millionenbereich.
Allen die wissen wollen, ob Amazons Rabattangaben überhöht sind, empfehlen wir wärmstens unsere Amazon-Blitzangebote-Übersicht, bei dem die Blitzangebote auch mit dem Straßenpreis verglichen werden. Nicht mehr verfügbare Angebote bzw. reine Lockangebote werden dort übrigens automatisch entfernt.
Die täglichen Amazon-Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht
Irreführende Rabatte bei Amazon?
Die Verbraucherschützer von Consumer Watchdog wollen herausgefunden haben, dass Amazon durch die Verwendung von überhöhten Referenz- und Listenpreisen Rabatte suggeriert, die es so gar nicht gibt. Eine Überprüfung von etwa 1.000 Produkten auf der Amazon-Webseite im Juni hätte ergeben, dass knapp die Hälfte davon bei Rabatt-Angaben von Listenpreisen ausgehe. Bei 61 Prozent der Angebote konnte aber nachgewiesen werden, dass Amazon in den drei Monaten davor die Produkte bereits deutlich unter dem Listenpreis verkauft hatte. Viele der prozentualen Rabattangaben entsprächen daher nicht der Realität.Ob die FTC ein förmliches Prüfverfahren einleitet, steht bislang noch nicht fest. Amazon hat auf die Vorwürfe mittlerweile reagiert. In einer Stellungnahme bezeichnete der Konzern die Ergebnisse der Studie als falsch und kritisierte darin schwerwiegende methodische Fehler. Amazon würde für die Kalkulation der Rabatte die Referenzpreise der Hersteller mit aktuellen Preisangaben auf Amazon und auch anderen Händlern heranziehen, so das Papier.
Blockade der Whole-Foods-Übernahme
Die von den Verbraucherschützern vorgebrachten Vorwürfe stehen in einem direkten Zusammenhang mit der geplanten Whole-Foods-Übernahme. In ihrem Antrag fordern diese die FTC dazu auf, dem Zusammenschluss beider Unternehmen solange nicht zuzustimmen, bis Amazon die unlautere Geschäftspraxis mit irreführenden Rabattangeboten einstelle.Dass an den Vorwürfen etwas dran sein könnte, zeigt ein ähnlicher Fall aus Kanada. In einem Vergleich mit der dortigen Wettbewerbsbehörde stimmte der Online-Händler einer Strafzahlung von einer Million Kanadischer Dollar zu. Dies entspricht etwas weniger als 700.000 Euro. Im Verhältnis zu Amazons Marktmacht und Quartalsumsätzen von fast 30 Milliarden Dollar wirkt die Strafe eher symbolisch. Im Handelsbereich erreicht der Konzern pro Quartal inzwischen Gewinne im dreistelligen Millionenbereich.
Allen die wissen wollen, ob Amazons Rabattangaben überhöht sind, empfehlen wir wärmstens unsere Amazon-Blitzangebote-Übersicht, bei dem die Blitzangebote auch mit dem Straßenpreis verglichen werden. Nicht mehr verfügbare Angebote bzw. reine Lockangebote werden dort übrigens automatisch entfernt.
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