Originelle E-Mail-Adresse soll nach 20 Jahren weg - Nutzer ist sauer
Ein Provider in Kanada will einem seiner Kunden die Nutzung der von ihm gewählten E-Mail-Adresse verwehren, da sie nicht mit den Richtlinien vereinbar und außerdem irreführend sei. Allerdings nutzt der fragliche Mann die Adresse seit nunmehr etwa 20 Jahren, ohne dass es bisher Beanstandungen gab.
Damals, Ende der 1990er, als er begann das Internet zu nutzen, empfand Steve Morshead es als originelle Idee, unter der E-Mail-Adresse "noreply@eastlink.ca" erreichbar zu sein. Als er diese bei seinem Provider registrierte, störte das niemanden. Auch seitdem gab es keine Hinweise darauf, dass irgendwer damit ein Problem haben könnte. Das ist nun aber vorbei, berichtete der kanadische Sender CBC.
Plötzlich teilte ihm Eastlink mit, dass er seine E-Mail-Adresse nicht mehr weiter nutzen solle und der Account demnächst stillgelegt wird. 30 Tage sollte er Zeit bekommen, um die seit gut 20 Jahren genutzte Adresse auf eine andere umzustellen, allen möglichen Kontakten Bescheid zu geben und die Nachrichten zu sichern, die er noch benötigt.
Als langjähriger Kunde findet sich Morshead aber durch die Art der Mitteilung und die mangelnde Gesprächsbereitschaft seitens des Unternehmens schlecht behandelt. Das 30-tägige Ultimatum komme außerdem zu einem extrem schlechten Zeitpunkt, da er grade dabei sei, sein bisheriges Haus zu verkaufen und über den E-Mail-Account die gesamte damit verbundene Kommunikation laufe.
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Plötzlich teilte ihm Eastlink mit, dass er seine E-Mail-Adresse nicht mehr weiter nutzen solle und der Account demnächst stillgelegt wird. 30 Tage sollte er Zeit bekommen, um die seit gut 20 Jahren genutzte Adresse auf eine andere umzustellen, allen möglichen Kontakten Bescheid zu geben und die Nachrichten zu sichern, die er noch benötigt.
Audit ruft Firmensicherheit auf den Plan
Eine Vertreterin des Unternehmens erklärte, dass die E-Mail-Adresse bei einer aktuellen internen Prüfung aufgefallen sei. Es bestehe hier die Gefahr, dass diese von Empfängern für eine offizielle Adresse des Unternehmens gehalten wird. Immerhin setzen viele Firmen noreply-Adressen für Accounts ein, von denen aus nur offizielle Mitteilungen verschickt werden, bei denen aber niemand eine direkte Antwort lesen würde.Als langjähriger Kunde findet sich Morshead aber durch die Art der Mitteilung und die mangelnde Gesprächsbereitschaft seitens des Unternehmens schlecht behandelt. Das 30-tägige Ultimatum komme außerdem zu einem extrem schlechten Zeitpunkt, da er grade dabei sei, sein bisheriges Haus zu verkaufen und über den E-Mail-Account die gesamte damit verbundene Kommunikation laufe.
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Christian Kahle
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