Denuvo v4+ in kurzer Zeit geknackt, laut Cracker eine "Abscheulichkeit"
Rime von Indie-Entwickler Tequila Works hat viel Lob abbekommen, bei Kritikern und Spielern kam das Puzzle-Spiel bestens an. Für Diskussionen haben hingegen Aussagen zum Thema DRM gesorgt, denn die Macher haben versprochen, den Kopierschutz Denuvo zu entfernen, sollte dieser geknackt werden. Nach nur einer Woche war es nun soweit.
Denuvo galt einst als Schrecken der PC-Spiele-Piraten, an der Sekundärverschlüsselung haben sich so genannte Cracker-Gruppen monatelang die Zähne ausgebissen. Mittlerweile ist die Methode aber kaum noch eine ernstzunehmende Hürde, wie laut TorrentFreak nun auch die Macher des Indie-Spiels Rime erfahren müssen.
Eine zentrale Rolle spielen dabei die von Denuvo-Crackern als "Trigger" bezeichneten Schutzmaßnahmen. Noch vor kurzem habe ein Spiel rund tausend solcher Trigger gehabt, bei Rime waren es 300 Mal so viele - und das gilt nur für den Start des Spiels und das Laden von Speicherständen. Laut Baldman sollen sich Nutzer deshalb auch nicht wundern, warum die Ladezeiten so lang sind.
Das sei aber nur ein "Aufwärmen" für Denuvo, meint Baldman, nach einer Spielzeit von einer halben Stunde beträgt die Trigger-Anzahl satte zwei Millionen. Das ist auch der zentrale Kritikpunkt an Lösungen wie Denuvo, denn das alles hat eine Auswirkung auf die Leistung, der Cracker meint, dass das bei Rime völlig außer Kontrolle geraten sei.
Rime-Publisher Team Grey Box hat mittlerweile bestätigt, dass das DRM des Spiels ausgehebelt worden ist und man wie im Vorfeld versprochen eine Denuvo-freie Version von Rime veröffentlichen wird. Ein Problem ist das schnelle Aus von Denuvo v4+ für den Anbieter des DRM: Denn sollte das, was der Cracker schreibt, stimmen, dann klingt das, was Denovo macht, etwas bis sehr nach Verzweiflung.
"Abscheulichkeit"
Der Rime-Crack ist aus gleich mehreren Gründen interessant: Denn der dafür hauptverantwortliche "Baldman" bezeichnete die aktuellste Denuvo-Version v4+ als "riesige Abscheulichkeit", bei der die Macher des Kopierschutzes alles versucht hätten.Eine zentrale Rolle spielen dabei die von Denuvo-Crackern als "Trigger" bezeichneten Schutzmaßnahmen. Noch vor kurzem habe ein Spiel rund tausend solcher Trigger gehabt, bei Rime waren es 300 Mal so viele - und das gilt nur für den Start des Spiels und das Laden von Speicherständen. Laut Baldman sollen sich Nutzer deshalb auch nicht wundern, warum die Ladezeiten so lang sind.
Das sei aber nur ein "Aufwärmen" für Denuvo, meint Baldman, nach einer Spielzeit von einer halben Stunde beträgt die Trigger-Anzahl satte zwei Millionen. Das ist auch der zentrale Kritikpunkt an Lösungen wie Denuvo, denn das alles hat eine Auswirkung auf die Leistung, der Cracker meint, dass das bei Rime völlig außer Kontrolle geraten sei.
Rime-Publisher Team Grey Box hat mittlerweile bestätigt, dass das DRM des Spiels ausgehebelt worden ist und man wie im Vorfeld versprochen eine Denuvo-freie Version von Rime veröffentlichen wird. Ein Problem ist das schnelle Aus von Denuvo v4+ für den Anbieter des DRM: Denn sollte das, was der Cracker schreibt, stimmen, dann klingt das, was Denovo macht, etwas bis sehr nach Verzweiflung.
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