Switch-Herstellung: Viel verdient Nintendo nicht an der Konsole
Die neue Nintendo-Konsole Switch ist seit gut einem Monat auf dem Markt und noch immer gibt es das eine oder andere Geheimnis zum Gerät zu lüften. Die aktuellsten Informationen haben allerdings nur indirekt mit der Hardware zu tun. Eine japanische Zeitung hat nämlich ausgerechnet, wie viel Nintendo Switch in der Herstellung kostet.
Laut Nikkei kostet Switch in der Produktion alles in allem 257 Dollar, in den USA wird die Konsole für 299 Dollar verkauft (in Europa werden 329 Euro fällig). Die verbleibenden 42 Dollar wandern aber nicht eins zu eins in die Taschen des Herstellers, da diverse andere Kosten und Abgaben zu berücksichtigen sind.
Denn die ersten inoffiziellen Zahlen sind vielversprechend, in Japan konnte man nach den ersten Wochen Verfügbarkeit (in diesem Zeitraum) die PlayStation 4 schlagen. Berichten zufolge hat das Unternehmen nach den guten Verkaufsergebnissen der Startphase die Produktion erhöht, um der großen Nachfrage Herr werden zu können.
Siehe auch: Switch kann in der Heimat von Nintendo sogar die PS4 schlagen
257 Dollar
"Hardware verkauft Software" ist einer der ältesten Leitsätze der Gaming-Branche und das gilt auch im Fall von Nintendos neuer Konsole Switch. Denn die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei bzw. das auf Teardowns spezialisierte Unternehmen Fomalhaut haben aktuell ausgerechnet, wie viel das Gerät in der Herstellung kostet. Laut den Schätzungen und Kostenanalysen kalkuliert der Videospielkonzern bei der Switch besonders knapp, aber das ist angesichts des anfangs erwähnten Grundsatzes zu erwarten gewesen.Laut Nikkei kostet Switch in der Produktion alles in allem 257 Dollar, in den USA wird die Konsole für 299 Dollar verkauft (in Europa werden 329 Euro fällig). Die verbleibenden 42 Dollar wandern aber nicht eins zu eins in die Taschen des Herstellers, da diverse andere Kosten und Abgaben zu berücksichtigen sind.
30 Millionen Stück bis Ende 2018
Fomalhaut spekuliert auch über die langfristigen Marktaussichten der Nintendo-Konsole und meint, dass sich Switch bis Ende 2018 rund 30 Millionen Mal verkaufen wird. Eine derart langfristige Prognose sollte natürlich mit einiger Vorsicht genossen werden, es gibt aber schon jetzt viele Anzeichen, dass es für den japanischen Hersteller bestens läuft.Denn die ersten inoffiziellen Zahlen sind vielversprechend, in Japan konnte man nach den ersten Wochen Verfügbarkeit (in diesem Zeitraum) die PlayStation 4 schlagen. Berichten zufolge hat das Unternehmen nach den guten Verkaufsergebnissen der Startphase die Produktion erhöht, um der großen Nachfrage Herr werden zu können.
Siehe auch: Switch kann in der Heimat von Nintendo sogar die PS4 schlagen
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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