"Umstrittene" Beiträge:
Facebook startet Kennzeichnung von Fake News
Das Thema Fake News ist in den vergangenen Wochen und Monaten ein Dauerbrenner gewesen. Denn in sozialen Netzwerken haben Nutzer angesichts der Vielzahl an Medien und Meldungen oftmals kaum noch die Möglichkeit, bewusst gestreute Falschmeldungen von der Wahrheit auseinanderzuhalten. Facebook will nun "strittige" Nachrichten als solche kennzeichnen.
Facebook hat vor kurzem begonnen, Nachrichten, an deren Wahrheitsgehalt es Zweifel gibt, entsprechend zu kennzeichnen. In der englischsprachigen Variante werden diese mit einem roten Rufzeichen sowie dem Wort "Disputed" angezeigt, dabei wird auch angegeben, wer diese Meldung beanstandet hat.
Das System beschreibt das soziale Netzwerk in einem Beitrag in seinem Help Center (via VentureBeat), dieser steht aber derzeit nur für englischsprachige Nutzer zur Verfügung. Wer ihn lesen will, der muss seine Spracheinstellungen (links unten) von Deutsch auf Englisch ändern.
Welche Folgen das in der Praxis hat, ist aber unklar: Denn Facebook hat sich nicht dazu geäußert, ob derartige Fake News geblockt werden bzw. wie nachhaltig sie im Newsfeed-Algorithmus abgestraft werden. Laut Recode hat das Ganze auch einen anderen Haken: Die Überprüfung kann mitunter mehrere Tage dauern, die Fake News-Artikel haben also genügend Zeit, um Schaden anzurichten.
In Deutschland ist zudem noch immer nicht klar, wer die Überprüfung auf Dauer vornehmen soll. Denn auf große Begeisterung stößt Facebook damit nicht, vor allem auch deshalb, weil die Sache viel Aufwand erfordert.
Siehe auch: Facebook - Fake-Prüfung könnte ausgerechnet bei Focus Online landen
Das System beschreibt das soziale Netzwerk in einem Beitrag in seinem Help Center (via VentureBeat), dieser steht aber derzeit nur für englischsprachige Nutzer zur Verfügung. Wer ihn lesen will, der muss seine Spracheinstellungen (links unten) von Deutsch auf Englisch ändern.
Mehrstufiger Prozess
Der Prozess hat mehrere Stufen: Zunächst kann ein Beitrag bzw. ein Link von Nutzern als Fake News an Facebook angezeigt werden. In weiterer Folge wird diese Meldung an unabhängige Organisationen wie Politifact und Snopes.com weitergereicht, diese überprüfen die Fakten. Wenn diese feststellen, dass tatsächlich eine Fake News vorliegt, dann kommt es zur Aktivierung des Rufzeichens, dabei wird auch angegeben, wer die Nachricht beanstandet hat.Welche Folgen das in der Praxis hat, ist aber unklar: Denn Facebook hat sich nicht dazu geäußert, ob derartige Fake News geblockt werden bzw. wie nachhaltig sie im Newsfeed-Algorithmus abgestraft werden. Laut Recode hat das Ganze auch einen anderen Haken: Die Überprüfung kann mitunter mehrere Tage dauern, die Fake News-Artikel haben also genügend Zeit, um Schaden anzurichten.
In Deutschland ist zudem noch immer nicht klar, wer die Überprüfung auf Dauer vornehmen soll. Denn auf große Begeisterung stößt Facebook damit nicht, vor allem auch deshalb, weil die Sache viel Aufwand erfordert.
Siehe auch: Facebook - Fake-Prüfung könnte ausgerechnet bei Focus Online landen
Thema:
Metras Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Facebook
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- WhatsApp: Wie man ungewollte Gruppen-Einladungen vermeidet
- Super Bowl 2025: Eine Banane für Chris Pratt und Chris Hemsworth
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
The Social Network im Preis-Check
Beiträge aus dem Forum
-
Facebook Werbung
Ler-Khun -
Facebook sperrt meinen Account und verlangt zum Entsperren Foto
Doodle -
Abfrage der Datenschutzeinstellungen bei jedem Neustart.
DK2000 -
Keine Anzeige meiner Beiträge in Facebook
IsabellaKrystynek -
deutscher Warcraft 3 Discord / deutsche Warcraft 3 Community Facebook
thielemann03 -
Forum und Newsseite datenschutzfreundlicher machen
DanielDuesentrieb -
Facebook Newsfeed Frage
Schlutopia
Neue Downloads
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Apples umfangreiche Produkt-Roadmap für Smart Home: Das steht an
- Aus für WMIC: Microsoft killt Windows-Tool nach 25 Jahren endgültig
- Windows-11-Bug nach August-Patchday: KB5121003 sorgt für Abstürze
- DayFrame: Ex-Microsoft-Entwickler baut neue Outlook-Alternative
- Windows ISO-Update: Frische Defender-Pakete für Neuinstallation
- Cloud-Act-Risiko: Bayern zahlt 360 Millionen Euro für Microsoft und Co.
- Windows Recovery: Microsoft stellt neue dynamische Updates bereit
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen