iFixit Teardown der Switch:
So sieht die Hybrid-Konsole innen aus
Kaum erschienen, schon zerlegt: Auf iFixit ist Verlass, wenn es um das Auseinanderschrauben und hineinschauen in frisch veröffentlichte neue Hardware geht. Jetzt haben sich die Reparaturprofis aus den USA die Nintendo Switch vorgenommen.
iFixit hat sich Schraubendreher und Spezialwerkzeug geschnappt und die neu gelieferte Nintendo Switch auseinandergenommen. Dabei zeigt sich, dass Nintendo erfreulich wenige Komponenten verklebt und stattdessen im Inneren auch ganz reguläre Schrauben verwendet - nur das Gehäuse ist mit Tri-Point-Schrauben gesichert, um den Nutzer zumindest davon abzuhalten, einfach mal so in die Konsole zu schauen und vielleicht unbeabsichtigt etwas zu beschädigen. Nintendo verwendet laut iFixit die Tri-Points anstelle einer klassischen "Nicht Öffnen, Sie riskieren ihre Garantie"-Markierung.
Einmal alles zerlegt...
... vom Reparaturprofi. Fotos: iFixit.
Überraschungen hat das Teardown dabei nicht aufgedeckt. Nur die Modellnummer hat iFixit noch entdeckt - "HAC-001". Creative Electron hat dazu noch ein Röntgenbild der Hybrid-Spielmaschine beigetragen und für iFixit einmal das ganze gelieferte Switch-Paket durchleuchtet.
Siehe auch: Perfekt auf die Switch vorbereitet: Zubehör für die Nintendo-Konsole
Röntgen-Bild des ausgelieferten Switch-Pakets.
Neben dem proprietären Slot für die Cartridges gibt es noch den SD-Karten-Slot, um den Speicherplatz auf bis zu 2 TB auszureizen. Beide lassen sich lösen und ersetzen, Nintendo setzt auf eine modulare Bauweise. Dass das der Nutzer selbst macht ist aber nicht vorgesehen. So sieht es auch bei dem 16 Wh-Akku aus. Im Gegensatz zu dem einfachen Handling bei der 3DS ist die Switch-Batterie nicht vom Benutzer austauschbar. Stattdessen will Nintendo dafür ein kostenpflichtiges Ersatzprogramm anbieten.
Einmal alles zerlegt...
... vom Reparaturprofi. Fotos: iFixit.
8 von 10 möglichen Punkten
Die Switch lässt sich problemlos auseinandernehmen, ohne einzelne Bauteile zu beschädigen und ist ebenso gut wieder zusammensetzbar. iFixit vergibt daher in dem eigenen Reparatur-Ranking 8 von 10 möglichen Punkten, denn Nintendo hat merkbar eine Konsole geschaffen, bei der man Einzelteile austauschen kann und die sich noch reparieren lässt. Nur der USB-C-Anschluss ist verlötet und lässt sich nicht ohne Weiteres austauschen.Überraschungen hat das Teardown dabei nicht aufgedeckt. Nur die Modellnummer hat iFixit noch entdeckt - "HAC-001". Creative Electron hat dazu noch ein Röntgenbild der Hybrid-Spielmaschine beigetragen und für iFixit einmal das ganze gelieferte Switch-Paket durchleuchtet.
Siehe auch: Perfekt auf die Switch vorbereitet: Zubehör für die Nintendo-Konsole
Röntgen-Bild des ausgelieferten Switch-Pakets.
Innereien
Die Switch wird durch einen speziell von NVIDIA angepassten Tegra-Prozessor angetrieben.Es scheint sich dabei um einen X1-SoC zu handeln, für die Switch heißt er ODNX02-A2. Der 32 GB eMMC-Speicher kommt von Toshiba (THGBMHG8C2LBAIL). Die 2GB-Arbeitsspeicher liefert Samsung.Neben dem proprietären Slot für die Cartridges gibt es noch den SD-Karten-Slot, um den Speicherplatz auf bis zu 2 TB auszureizen. Beide lassen sich lösen und ersetzen, Nintendo setzt auf eine modulare Bauweise. Dass das der Nutzer selbst macht ist aber nicht vorgesehen. So sieht es auch bei dem 16 Wh-Akku aus. Im Gegensatz zu dem einfachen Handling bei der 3DS ist die Switch-Batterie nicht vom Benutzer austauschbar. Stattdessen will Nintendo dafür ein kostenpflichtiges Ersatzprogramm anbieten.
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