iFixit iMac-Teardown zeigt:
RAM und CPU im Prinzip austauschbar
Die Reparatur-Profis von iFixit haben sich den am Montag neu vorgestellten 21,5-Zoll 4K-iMac einmal genauer angeschaut und ein paar positive Überraschungen im Inneren des All-in-One-PC gefunden: Apple ist einen Schritt zurück zur Austauschmöglichkeit von RAM und CPU gegangen - macht es aber für den normalen Endnutzer noch zu einem schwierigen Unterfangen.
Apple hat zum Auftakt der WWDC am Pfingstmontag ja gleich einiges an neuer Hardware präsentiert. Updates wie der iMac sind auch schon im Handel erhältlich, und wie immer warten die Fans auf eine erste Analyse der neu verbauten Hardware. Frisch zerlegt hat nun iFixit den neuen iMac, zunächst einmal das 21,5-Zoll-Modell. Dabei kamen einige interessante Details zum Vorschein, die Apple bei der Ankündigung selbst so nicht hervorgehoben hatte. Dazu gehört, dass der neue iMac mit 21,5 Zoll wieder etwas "modularer" geworden ist. Ab dem iMac Mid 2017 lassen sich jetzt wieder dank einfacher Steckplätze RAM und sogar die CPU austauschen. Beim RAM hatte Apple seit 2013 eine andere Politik gefahren und die Module fest verlötet, sodass man nachträglich nicht einfach upgraden konnte. Bei der CPU ist das sogar schon seit 2012 der Fall gewesen.
Foto: iFixit
Dazu muss das Display abgenommen werden, was eine für den Endverbraucher wohl unzumutbare Prozedur ist. Problematisch ist das auch, da das Retina-Display und das Glas zusammensitzen und per Tape gesichert werden. Wer den iMac öffnen will benötigt Spezialwerkzeug und muss anschließend das Tape wieder ersetzen.
Positiv ist aber zumindest, dass die Option besteht und Drittanbieter wie OWC nun sicher bald interessante, günstige Upgrade-Packs anbieten werden.
Ansonsten fanden die Reparatur-Spezialisten von iFixit beim auseinandergenommenen iMac wenig Überraschungen.
Foto: iFixit
Schlecht zugänglich, aber immerhin
Wo Licht ist, ist aber auch Schatten: Ganz so einfach austauschbar ist weder der RAM noch die CPU. Die Steckplätze sind nicht wie früher einfach zugänglich, sondern können nur erreicht werden, wenn der iMac geöffnet wird.Dazu muss das Display abgenommen werden, was eine für den Endverbraucher wohl unzumutbare Prozedur ist. Problematisch ist das auch, da das Retina-Display und das Glas zusammensitzen und per Tape gesichert werden. Wer den iMac öffnen will benötigt Spezialwerkzeug und muss anschließend das Tape wieder ersetzen.
Positiv ist aber zumindest, dass die Option besteht und Drittanbieter wie OWC nun sicher bald interessante, günstige Upgrade-Packs anbieten werden.
Ansonsten fanden die Reparatur-Spezialisten von iFixit beim auseinandergenommenen iMac wenig Überraschungen.
Freude über drei von zehn Punkte Reparierbarkeit
Das Thema Reparierbarkeit hat Apple dieses Mal schon allein durch das schwierige Öffnen und Verschließen des iMacs und durch die Problematik, das man viele Bauteile nicht einzeln austauschen kann vermiest. Dazu muss man tatsächlich für so gut wie jeden Austausch den Rechner erst einmal komplett auseinandernehmen. iFixit vergibt daher nur drei von möglichen zehn Punkten. Aber selbst das ist für einen iMac ein super Wert - bei der großen Neuvorstellung 2015 gab es nur noch einen Punkt für den iMac.
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