USA: Chef-Security-Hacker des Weißen Hauses ist ersatzlos weg
Der Regierungswechsel in den USA hat jetzt auch dafür gesorgt, dass derjenige seinen Job los ist, der dafür sorgen soll, dass die Netzwerke des Weißen Hauses und die Geräte des Präsidenten nicht gehackt werden können. Wie es in dieser Beziehung nun weitergeht, ist erstmal unklar.
Fakt ist aktuell nur, dass Cory Louie, der als Chief Information Security Officer (CISO) im Weißen Haus tätig war, vom Sicherheitspersonal aus seinem Büro eskortiert wurde. Das berichtete das US-Magazin ZDNet. Offizielle Aussagen dazu, ob er gefeuert wurde oder von sich aus gegangen ist, gibt es bisher nicht. Der beschriebene Vorgang deutet allerdings auf eine Entlassung hin.
Louie war in seiner Laufbahn unter anderem bei Dropbox und Google für Sicherheitsbelange zuständig. Der Wechsel ins US-Präsidialamt erfolgte im Jahr 2015. Damals hatte Barack Obama einen Nationalen Aktionsplan für Cyber-Sicherheit auf den Weg gebracht, in dessen Rahmen auch eine Verbesserung der Sicherheit der Systeme im Weißen Haus umgesetzt wurde. Die neu geschaffene Position des CISO war dazu da, die Security-Strategie im Regierungssitz und auch bei den angeschlossenen Ministerien umzusetzen. In dem Job war Louie formal Angestellter des Secret Service.
Bekannt wurde Louie in dieser Position im Rahmen eines Staatsbesuches von Obama auf Kuba. Damals wurde ein Memo öffentlich, in dem diverse Maßnahmen aufgeführt wurden, mit denen die Mitarbeiter, die Obama begleiteten, ihre Rechner und Mobiltelefone gegen Spionage schützen sollten.
Es ist völlig normal, dass im Zuge eines Regierungswechsels verschiedene Personen in Behörden ausgetauscht werden - allerdings gilt das in erster Linie für die Führungspositionen, deren Handeln auch politische Bewandtnis hat. Louies Posten war hingegen eher der gehobenen mittleren Ebene zuzuordnen. Doch zeigt sich schon seit einigen Tagen, dass wesentlich tiefer in die Strukturen der Behörden hinein Leute entlassen werden. Das führt zu einer Situation, in der die bisherigen Fachleute weg sind und es keinen Ersatz gibt. Es herrschen vielfach schlicht Chaos und Überforderung. Aktuell ist auch völlig unklar, wer Louies Posten einnehmen wird - wenn dieser denn überhaupt neu besetzt wird.
Ähnlich scheint es auch in der IT-Abteilung des Weißen Hauses auszusehen. US-Journalisten versuchten zwar, näheres über die aktuelle Personalie zu erfahren, fanden aber niemanden, der etwas sagen wollte. Laut einer Quelle wüssten alle Angestellten, dass sie quasi Fadenkreuze auf dem Rücken hätten und daher würden sie lieber die Köpfe unten halten.
Louie war in seiner Laufbahn unter anderem bei Dropbox und Google für Sicherheitsbelange zuständig. Der Wechsel ins US-Präsidialamt erfolgte im Jahr 2015. Damals hatte Barack Obama einen Nationalen Aktionsplan für Cyber-Sicherheit auf den Weg gebracht, in dessen Rahmen auch eine Verbesserung der Sicherheit der Systeme im Weißen Haus umgesetzt wurde. Die neu geschaffene Position des CISO war dazu da, die Security-Strategie im Regierungssitz und auch bei den angeschlossenen Ministerien umzusetzen. In dem Job war Louie formal Angestellter des Secret Service.
Bekannt wurde Louie in dieser Position im Rahmen eines Staatsbesuches von Obama auf Kuba. Damals wurde ein Memo öffentlich, in dem diverse Maßnahmen aufgeführt wurden, mit denen die Mitarbeiter, die Obama begleiteten, ihre Rechner und Mobiltelefone gegen Spionage schützen sollten.
Security überbewertet
Wenn man das damalige Papier mit dem Verhalten des neuen US-Präsidenten Donald Trump abgleicht, lässt sich erahnen, dass zwischen diesem und Louie nicht das beste Arbeitsverhältnis bestand. Denn Trump bekam für seine Tätigkeit zwar ein speziell abgesichertes Krypto-Phone zur Verfügung gestellt, zieht es jedoch immer wieder vor, auf sein Android-Smartphone mit veraltetem Betriebssystem zurückzugreifen.Es ist völlig normal, dass im Zuge eines Regierungswechsels verschiedene Personen in Behörden ausgetauscht werden - allerdings gilt das in erster Linie für die Führungspositionen, deren Handeln auch politische Bewandtnis hat. Louies Posten war hingegen eher der gehobenen mittleren Ebene zuzuordnen. Doch zeigt sich schon seit einigen Tagen, dass wesentlich tiefer in die Strukturen der Behörden hinein Leute entlassen werden. Das führt zu einer Situation, in der die bisherigen Fachleute weg sind und es keinen Ersatz gibt. Es herrschen vielfach schlicht Chaos und Überforderung. Aktuell ist auch völlig unklar, wer Louies Posten einnehmen wird - wenn dieser denn überhaupt neu besetzt wird.
Ähnlich scheint es auch in der IT-Abteilung des Weißen Hauses auszusehen. US-Journalisten versuchten zwar, näheres über die aktuelle Personalie zu erfahren, fanden aber niemanden, der etwas sagen wollte. Laut einer Quelle wüssten alle Angestellten, dass sie quasi Fadenkreuze auf dem Rücken hätten und daher würden sie lieber die Köpfe unten halten.
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Christian Kahle
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