John Carmack: Experten-Aussagen im Oculus-Prozess waren "lächerlich"

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Allzu oft ist sein Name vor Gericht bzw. den Prozessunterlagen zwar nicht gefallen, es ist aber klar, dass der ganze Fall ZeniMax gegen Oculus bzw. Facebook ihn als zentrale Figur hatte. Die Rede ist natürlich von John Carmack, Mitgründer und langjähriger Technikchef von id Software. Und Carmack hat sich nun dazu zu Wort gemeldet. Carmack soll bei seinem Wechsel von id Software zu Oculus zahlreiche Dokumente und vertrauliche Unterlagen mitgenommen haben. Die jüngste Gerichtsentscheidung hatte dazu kein völlig eindeutiges Urteil zu bieten, geahndet wurden in erster Linie ein Verstoß gegen eine Verschwiegenheitsvereinbarung sowie Falschaussagen in Bezug auf den Gründungsmythos des VR-Headset-Anbieters.

Carmack schimpft

Nun da der Prozess zu Ende ist, hat sich Carmack per Statement auf Facebook zu Wort gemeldet und wehrt sich gegen die Vorwürfe, in deren Mittelpunkt er steht. "Ich stimme nicht mit ihrer (ZeniMax) Charakterisierung, Irreführung und ihren selektiven Unterlassungen überein. Ich habe nie versucht, Beweise zu verstecken oder zu löschen und alle meine Daten sind nachgewiesen und das im Gegensatz zu einigen Storys, die kursieren."


Damit weist er im Wesentlichen alle Vorwürfe zurück, er habe ZeniMax bzw. id Software gehörende Daten und Technologien mehr oder weniger geklaut. Doch für Carmack ist hier nicht Schluss, er macht gegenüber einem von ZeniMax vor Gericht geladenen Experten schwere Vorwürfe. Dieser hatte vermeintliche Beweise vorgelegt, wonach Oculus Code von ZeniMax kopiert hätte.

"Lächerlich"

Laut Carmack sei dies aber "nicht wahr" und "lächerlich" gewesen. Er meinte, dass er ernsthaft interessiert gewesen sei, wie dieser seine Behauptungen beweisen wollte. Der Oculus-CTO meint, dass er dessen Methodik und Sprache verabscheut habe. Carmack ging sogar so weit, dass er darüber witzelte, dass der Experte erpresst worden sei.

"Das sind die harten Fakten"

Gegenüber Gamasutra hat ZeniMax auf den Angriff von Carmack reagiert und u. a. gekontert, dass Oculus-Programmierer selbst vor Gericht zugegeben hätten, dass sie geschützten Code kopiert haben. Zum Carmacks Leugnen des Löschens von Dateien verwies das Unternehmen auf einen unabhängigen Experten des Gerichts, dieser habe festgestellt, dass 92 Prozent von dessen Festplatte dauerhaft gelöscht worden sind und zwar kurz nachdem Carmack von der Klage erfahren hat. ZeniMax: "Das sind die harten Fakten." Oculus Rift, Id Software, John Carmack Oculus Rift, Id Software, John Carmack Oculus VR
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