Smart Home: Google Nest kommt nach Deutschland, Vorverkauf beginnt
Ab sofort sind die Smart-Home-Produkte von Alphabet-Tochterunternehmen Nest Labs auch in Deutschland erhältlich. Nest bietet seine vernetzten Rauch- und Kohlenmonoxidmelder, sowie die Überwachungskameras ab sofort auch hierzulande an; auf den intelligenten Nest Learning Thermostat wird man aber noch ein Weilchen warten müssen.
Nest-Chef Matt Rogers verkündete den Marktstart heute persönlich im Rahmen der Digital-Konferenz DLD in München. Nest bringt nach und nach alle seine Smart-Home-Dienste und die dazugehörige Hardware nach Deutschland. Der Vorverkauf ist bereits über Amazon, Mediamarkt und Conrad gestartet. Andere Partner sind Cyberport und der Direktversicherer Cosmosdirekt, der seinen Kunden die Rauchmelder vergünstigt anbieten wird. Nest startet aber nicht nur in Deutschland voll durch - auch Spanien, Italien und Österreich sind nun mit dabei.
Die Nest Indoor- und Outdoor-Kameras sollen jeweils 199 Euro kosten, der Rauch- und Kohlenmonoxidmelder 119 Euro und das Nest Learning Thermostat später 249 Euro. Die Auslieferung soll ab dem 15. Februar starten. Nest-Zusatzdienste können dann ab rund 5 Euro pro Monat gebucht werden.
Seit vor rund fünf Jahren die ersten Smart-Home-Produkte vom US-Hausautomation-Startup Nest Labs auf den Markt gekommen sind, warteten viele Technikbegeisterte ungeduldig darauf, dass die kleinen Helfer auch in Europa zu bekommen sind. Im vergangenen Jahr startete Nest dann mit dem Verkauf in Großbritannien, im Herbst folgten Belgien, Frankreich, Irland und die Niederlande.
Mehr dazu: Verkaufsstopp: Nest zieht Rauchmelder zurück
2014 hatte Google das Unternehmen dem Gründer-Team Tony Fadell und Matt Rogers für 3,2 Milliarden US-Dollar abgekauft. Fadell war im vergangenen Jahr aus dem Unternehmen ausgeschieden, um neue Wege zu gehen.
Nest passt auf
"Nest schafft ein Zuhause, das auf seine Bewohner und die unmittelbare Umgebung aufpasst", so Matt Rogers, Mitbegründer und Chief Product Officer bei Nest. "Mit dieser Erweiterung kommen wir unserem Ziel näher, Menschen weltweit beim Energiesparen zu helfen und dafür zu sorgen, dass sie sich in ihrem Zuhause sicher fühlen." Nest gibt an, dass mit der Hilfe ihrer smarten Geräte bereits über 8 Milliarden kWh Energie weltweit eingespart werden konnte. Nest-Produkte gehören trotz der großen Konkurrenz mit vielen Billig-Produkten zu den meistverkauften Geräten.Expansion
Den Schätzungen zufolge nutzen in Deutschland schon jetzt tausende Kunden ein Nest-Produkt, weil sie die Produkte gut finden und deshalb in anderen Ländern eingekauft haben: "Bis zum heutigen Tag waren die Hardware, Software und Dienste von Nest nur in sieben Märkten erhältlich, werden jedoch von Millionen von Menschen in über 190 Ländern genutzt", so Lionel Paillet, General Manager Europe bei Nest. "Es gibt ganz klar ein originäres Interesse an den Vorteilen unserer Produkte. Durch die Erweiterung nach Deutschland, Österreich, Italien und Spanien verdoppeln wir unsere Präsenz in Europa. Außerdem können unsere Kunden, darunter bereits Tausende von bestehenden Kunden, Nest-Produkte nun in ihrer eigenen Sprache nutzen."Die Nest Indoor- und Outdoor-Kameras sollen jeweils 199 Euro kosten, der Rauch- und Kohlenmonoxidmelder 119 Euro und das Nest Learning Thermostat später 249 Euro. Die Auslieferung soll ab dem 15. Februar starten. Nest-Zusatzdienste können dann ab rund 5 Euro pro Monat gebucht werden.
Seit vor rund fünf Jahren die ersten Smart-Home-Produkte vom US-Hausautomation-Startup Nest Labs auf den Markt gekommen sind, warteten viele Technikbegeisterte ungeduldig darauf, dass die kleinen Helfer auch in Europa zu bekommen sind. Im vergangenen Jahr startete Nest dann mit dem Verkauf in Großbritannien, im Herbst folgten Belgien, Frankreich, Irland und die Niederlande.
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2014 hatte Google das Unternehmen dem Gründer-Team Tony Fadell und Matt Rogers für 3,2 Milliarden US-Dollar abgekauft. Fadell war im vergangenen Jahr aus dem Unternehmen ausgeschieden, um neue Wege zu gehen.
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