Nest: Bug im Smart-Home-Thermostat sorgt für frierende Nutzer

Nest, Nest Learning Thermostat, Thermostat Bildquelle: Nest
Die vernetzten Thermostate des bekannten Smart-Home-Systems Nest sollen eigentlich die Steuerung der Raumtemperatur erleichtern. Ein Softwarefehler sorgte jetzt aber offenbar dafür, dass einige Nutzer mitten in der Nacht in kalten Räumen erwachten.

Frostiger Fehler

Für seinen vernetzten Thermostate hatte Nest im noch jungen Markt für Smart-Home-Hardware viel Aufmerksamkeit erhalten. Anfang 2014 war das Unternehmen dann von Google übernommen und in den Konzern eingegliedert worden, um eine neue Hardware-Abteilung zu formen. Laut einem aktuellen Bericht haben die smarten Temperatur-Regler jetzt für Ärgern gesorgt: Wie die New York Times schreibt, hat ein Softwarebug offenbar dazu geführt, dass einige Nutzer nachts in kalten Räumen aufwachten. Nest Learning ThermostatAusgefallen nach Bug: Nest macht Stress Nach aktuellen Informationen war von der Google-Tochter Nest ein fehlerhaftes Software-Update ausgeliefert worden, das dazu führte, dass die smarten Thermostate zunächst die Verbindung zum Netz verloren und dann endgültig ihren Dienst einstellten. Bei der von dem Bug betroffenen Firmware soll es sich um die Version 5.1.3 handeln, die schon seit Mitte Dezember zum Download bereitsteht.

Erst nach Wochen bemerkt

Dass es erst jetzt Berichte zu den Problemen gibt, liegt offenbar daran, dass sich die Auswirkungen des Fehlers erst nach dem Jahreswechsel bemerkbar machten. "Wir hatten einen Bug, der sich in das Software-Update eingeschlichen hat, aber für ungefähr zwei Wochen unbemerkt blieb", so Nest-Mitgründer Matt Rogers gegenüber der New York Times. Das Unternehmen weist Betroffene auf eine nicht ganz unkomplizierte 9-Schritte-Prozedur hin, mit der die Probleme selbstständig gelöst werden können. Mittlerweile wurde der Fehler laut Nest aber schon bei 99,5 Prozent der Kunden beseitigt.

Smart-Home-Anbieter locken mit dem Versprechen vom automatisierten Zuhause, das bequem mit dem Smartphone bedient werden kann. Wie auch die New York Times schreibt, zeigt der aktuelle Fall aber einmal mehr auch die Risiken dieser Technik: Wenn es zu Fehlern bei der vernetzen Heim-Hardware kommt, kann der Nutzer im schlimmsten Fall erst mal auf keine Hilfe hoffen. Nest sichert sich gegenüber US-amerikanischen Kunden hier mit einem automatisch mit den Nutzungsbedingungen akzeptierten Klageausschluss ab.
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