.Net: Open Source-Strategie für Microsoft durchschlagender Erfolg

Microsoft, Logo, Softwarekonzern Bildquelle: Microsoft
Mit seiner Entscheidung, .Net auf den Open Source-Pfad zu führen, hat Microsoft vor einiger Zeit ordentlich Aufsehen erregt - inzwischen zeigt sich, dass man damit genau richtig lag. Die mit diesem Schritt verknüpften Erwartungen haben sich voll erfüllt.
Im November 2015 hatte Microsoft den ersten Release Candidate von .Net Core auf der Entwickler-Plattform GitHub als Quellcode verfügbar gemacht. Die erste Final folgte dann im Juni. Das Ziel dessen bestand nicht unbedingt darin, die Software selbst mit fremder Hilfe weiter voranzubringen und auch auf Plattformen wie MacOS und Linux verfügbar zu machen. Es ging in erster Linie darum, neue Entwickler anzulocken, die .Net als Basis für ihre Projekte nutzen.

Und das ist laut einem Bericht des US-Magazins InfoWorld eingetreten. "Vierzig Prozent der .Net Core-Nutzer sind brandneu auf der Plattform", erklärte Programmmanager Scott Hunter. Dies sei genau das, was man sich erhofft habe. "Wir wollten neue Leute heranführen." Im Gesamten schlage sich dies darin nieder, dass die Zahl der Entwickler, die mit der .Net-Plattform arbeiten, binnen der letzten zwölf Monate um immerhin 61 Prozent gestiegen ist.

Engere Bindung schaffen

Für Microsoft schlägt sich das natürlich erst einmal nicht direkt in zusätzlichen Umsätzen nieder, denn die .Net Core-Umgebung ist ja erst einmal so zu haben. Indirekt gibt es aber sehr wohl klare wirtschaftliche Folgen. Im kleineren Maßstab betrifft dies beispielsweise die Tatsache, dass man so eine Reihe von Programmierern erstmals an Entwickler-Werkzeuge von Microsoft heranführt und zumindest einen Teil von ihnen davon überzeugen kann, irgendwann auch kostenpflichtige Produkte einzusetzen.

Noch bedeutender ist allerdings der Anreiz, Projekte, die auf .Net-Basis entwickelt wurden, letztlich auf Microsofts Azure-Plattform zu betreiben. Die Cloud-Dienste sind dabei, sich zu den wichtigsten Stützen im Geschäft der Redmonder zu entwickeln. Microsoft ist in dem Bereich die klare Nummer 2 hinter Amazon und würde hier natürlich gern den Spitzenplatz einnehmen. Um dies irgendwann zu schaffen, muss ein breites Angebot an Anwendungen auf Azure-Basis vorhanden und der Zugang von Entwicklern möglichst leicht sein.

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