Fake-News: Trump-Trolle nehmen jetzt Elon Musk ins Visier

Elon Musk, Spacex, Seattle Bildquelle: Geekwire
Die Riege der Autoren von tendenziösen bis komplett falschen Nachrichten aus dem konservativen bis strammrechten Lager in den USA hat nach der Präsidentschaftswahl keineswegs Leerlauf. Sie haben ihre Kampagnen längst auf neue Ziele ausgerichtet - und ein Schwerpunkt ist dabei der Unternehmer Elon Musk.
Musk ist in der Internet-Wirtschaft reich geworden, und baut seit Jahren an einem Firmenimperium, das aus seiner Sicht Zukunftstechnologien voranbringt - sei es die Raumfahrt mit SpaceX, die Elektro-Autos von Tesla oder die Nutzung regenerativer Energiequellen bei SolarCity. Mit seinen Aktivitäten und auch der dahinterstehenden Haltung ist er ausreichend Menschen ein Dorn im Auge.

Wie aus einem Bloomberg-Bericht hervorgeht, ist die aktuelle Entwicklung aber keineswegs mehr nur von der normalen Gegen-PR durch traditionelle Industrien geprägt, die sich von Musks Aktivitäten bedroht sehen. Was in der letzten Zeit über den Unternehmer berichtet wird geht weit darüber hinaus. Die Berichte laufen im Wesentlichen darauf hinaus, dass Musk angeblich auf betrügerische Weise Milliarden an Steuergeldern verschwendet.

Die jeweiligen Texte knüpfen dabei jeweils an den realen Aktivitäten des Unternehmers an und gehen von dort aus erst einmal zu einer Kritik über, die man nicht teilen muss, aber nachvollziehen kann. Insbesondere aus der Öl- und Auto-Industrie versucht man immerhin schon länger, gegen den aufstrebenden Konkurrenten zu lobbyieren. Die fraglichen Artikel der letzten Wochen steigern sich dann aber noch deutlich weiter und machen letztlich auch mit klar falschen Behauptungen Stimmung gegen Musk.


Vom Gegenargument zur Lüge

Beispielsweise wird in einem Fall die Behauptung aufgestellt, Musk bekomme etwa staatliche Aufträge für seine Raumfahrtfirma, weil er die Taschen diverser demokratischer und auch republikanischer Politiker mit Millionen-Spenden gefüllt habe. Laut dem Center for Responsive Politics, von dem das Spendenaufkommen der Wirtschaft an die US-Politik dokumentiert wird, flossen von Musk aber gerade einmal 515.000 Dollar - und dies insgesamt seit dem Jahr 2003.

Mindestens drei entsprechende Berichte tauchten auch auf Portalen auf, die dem konservativen Lager zuzuschreiben sind, aber keineswegs der Fake-News-Szene. Als Autor wurde hier jeweils Shepard Stewart aufgeführt. Dabei handelt es sich, wie sich inzwischen herausstellte, aber um ein Pseudonym. Wer hinter diesem steht, ist auch den Betreibern der fraglichen Seiten völlig unklar.

Neben solchen Artikeln ist aber auch die volle Bandbreite dessen am Start, die man bereits aus den Kampagnen im Präsidentschafts-Wahlkampf kennt - es geht von platzierten Artikeln über komplette Anti-Musk-Webseiten bis hin zu verschiedenen YouTube-Kanälen. Dass Musk jetzt unter Beschuss gerät, kommt allerdings nicht sonderlich überraschend. Aus dem Lager rechtskonservativer Aktivisten kommt bereits länger die Ausrichtung, dass der Unternehmer gestoppt werden müsse. Elon Musk, Spacex, Seattle Elon Musk, Spacex, Seattle Geekwire
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