Elon Musk kauft sich quasi selber: Tesla soll SolarCity übernehmen

tesla, Elon Musk, Tesla Motors Bildquelle: Tesla Motors
Der durch PayPal reich gewordene Elon Musk schweißt sein Imperium aus Zukunfts-Firmen jetzt stärker zusammen. Sein Elektro-Auto-Hersteller Tesla soll das Solar-Energie-Unternehmen SolarCity übernehmen. Das würde es ermöglichen, eine engere Verzahnung der Produkte beider Firmen hinzubekommen.
SolarCity hat sich auf die Konzeption, den Bau und den Betrieb von Solaranlagen spezialisiert. Tesla baut hingegen Elektro-Autos als mögliche Abnehmer der von ihnen bereitgestellten Energie und seit einiger Zeit auch Akkus, die den Strom kleinerer Kraftwerke wie beispielsweise einer Solaranlage auf dem Hausdach speichern können. Dadurch könnten Kunden Produktkombinationen für ein Fahrzeug und der kompletten zugehörigen Versorgungs-Infrastruktur angeboten werden.

Der Zeitpunkt für eine Übernahme wäre recht günstig. SolarCity hatte in der letzten Zeit einiges dafür getan, den eigenen Börsenwert etwas nach unten zu bekommen, um ein leichteres Übernahmeziel darstellen zu können. Denn Solar-Firmen haben es in den USA und Europa aktuell nicht besonders leicht, da sie von chinesischen Firmen unter Druck gesetzt werden. Insofern wären die Maßnahmen wohl auch ohne die Option eines Kaufs durch Tesla erfolgt, damit das Unternehmen einen kräftigeren Mutterkonzern in den Rücken bekommt.


Tesla bietet den SolarCity-Aktionären nun einen Aktientausch an, bei dem sie Tesla-Anteile im Wert von bis zu rund 2,8 Milliarden Dollar bekämen. SolarCity war zum Zeitpunkt des Angebots 2,14 Milliarden Dollar wert. Der Aufschlag ist inzwischen aber deutlich geschrumpft, weil die Aktie des Solar-Unternehmens in Folge der Offerte einen kräftigen Sprung nach oben machte.

Der Aktienkurs von Tesla rutschte hingegen erst einmal nach unten. Das liegt zu einem guten Teil auch daran, weil der Deal den Anteil Elon Musks an der Firma reduzieren würde. Und dieser wird als Person quasi schon von einigen Anlegern als Erfolgs-Ikone verehrt, die alles von ihr berührte sprichwörtlich in Gold verwandelt. Natürlich stellt die Übernahme aber auch ein finanzielles Risiko für Tesla dar, doch sind die Möglichkeiten, die sich aus dem Zusammenschluss ergeben, mindestens ebenso groß. Und dies gilt umso mehr, als immer die Option besteht, dass Musk noch einen Plan in der Hinterhand hat, den noch niemand sonst erahnt. Vielleicht ja sogar einer, in dem dann noch Musks Raumfahrt-Unternehmen SpaceX eine Rolle spielt.

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