Facebook streicht nach Kontroverse ethnischen Ausschluss bei Anzeigen

Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Bildquelle: Facebook
Abstammung, Hautfarbe und ethnische Zugehörigkeit: Solche Ausschlussmöglichkeiten streicht Facebook nach einer Kontroverse jetzt wieder aus seinem Anzeigen-Tool. Werber konnten bei Facebook gezielte Gruppen auswählen, an die ihre Anzeigen ausgeliefert oder im Gegenteil zurückgehalten wurden.
Kritiker wehrten sich gegen diese rassistischen Kriterien und haben nun damit Erfolg. Multicultural Targeting nannte das Facebooks Marketingabteilung, die auf diese Form der Auswahl des Zielpublikums für Werbung zwar nicht allein gekommen ist, sie aber kräftig vorantreiben wollte. Vor allem in den USA war die Anzeigen-Konfiguration beliebt - sie ließ zum Beispiel als Zielgruppe African American, Hispanic American oder Asian American auswählen oder genau diese Gruppen ausschließen.

Gleichheitsgrundsatz

Das Targeting verknüpft mit der Rasse ist dabei nicht nur ideologisch schwierig. Es birgt ein großes Potenzial für Missbrauch, kommt durch den Gleichheitsgrundsatz mit dem Gesetz in Konflikt und ist im Großen und Ganzen einfach nur diskriminierend. In den USA hatten sich nach dem Bekanntwerden der neuen Werbe-Möglichkeit im größten sozialen Netzwerk viele Experten, darunter Menschenrechtler und Jura-Professoren mit der Rassen-Werbung auseinandergesetzt.

Siehe auch: Obama beklagt Verbreitung von Wahlkampf-Lügen auf Facebook

Facebook-Sprecher Erin Egan hat nun heute die Kehrtwende des Unternehmens gegenüber USA Today bekannt gegeben. Die Auswahlkriterien werden zunächst ersatzlos gestrichen, teilte Egan mit. Sein Konzern habe mit der Auswahl keine rassistischen Kontroversen befeuern wollen, sondern ein gezieltes Targeting ermöglichen wollen, speziell auf die in den USA gesprochenen Sprachen. Es gehe dabei vorrangig um Stellenanzeigen, Kreditvergaben und ähnliches. Facebook verstehe, dass ein gezieltes Marketing in solchen Fällen als diskriminierend anzusehen ist.

Mehr dazu: US-Firma späht in Behördenauftrag bei Facebook, Twitter und Co Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Facebook
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