Facebook streicht nach Kontroverse ethnischen Ausschluss bei Anzeigen

Abstammung, Hautfarbe und ethnische Zugehörigkeit: Solche Ausschlussmöglichkeiten streicht Facebook nach einer Kontroverse jetzt wieder aus seinem Anzeigen-Tool. Werber konnten bei Facebook gezielte Gruppen auswählen, an die ihre Anzeigen ... mehr... Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Bildquelle: Facebook Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Facebook, Mark Zuckerberg, Börse Facebook

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"Abstammung, Hautfarbe und ethnische Zugehörigkeit: Solche Ausschlussmöglichkeiten..."
Man konnte bitte WAS?! Und die kamen nicht direkt bei der Überlegung, ob man das Feature einbringen sollte, auf den Gedanken, wie rassistisch und menschenverachtend das ist?
 
@erso: Grundsätzlich ist es doch nichts anderes als eine "Altersgruppe" oder "Werbung im Umkreis von". Mich interessiert Werbung die an ü65 Personen gerichtet ist nicht.
Der Christ will wohl auch nicht unbedingt budistische oder Muslimische Werbung sehen.
Den Russen interessiert es wohl nicht wenn morgen eine Jodlertruppe Im Schwarzwald auftritt.
Oder sind dann die von mir genannten Beispiele auch Diskriminierend bzw. Rassistisch?
 
@Edelasos: ... Das Internet wird für dich "automatisch" Aufgrund Abstammung, Hautfarbe und ethnische Zugehörigkeit gefiltert. Man kann fast schreiben, dass hier Menschen auf einer internationalen Plattform Aufgrund Abstammung, Hautfarbe und ethnische Zugehörigkeit herausgefiltert werden.
Kann man schon Schönreden, aber Beispielweise Frauen, Menschen afrikanischer Abstammung oder Juden zu "filtern"... . Fällt dir sicher selbst auf?
 
@erso: Jäin. Es ist ja jedem Werbenden selbst überlassen ob er seine Werbung filtern will?!
Es kommt ja auch immer daran an was für Produkte der Werbende bewirbt.

Aber man kann diese Werbemethode sicher auch Missbrauchen...
 
@Edelasos: Das was du aufzählst, sind Religionen, keine Rassen. So wie ich die Quellenlage verstehe war der Aufhänger, dass Werbung für Kredite, Autos und ähnliches für bestimmte ethnische Gruppen nicht ausgeliefert wurde. Im letzten Absatz wird darauf eingegangen.
 
@xploit: Ja wenn es um Kredite bzw. Allgemeine Themen geht gebe ich dir recht.
Aber eben nur wenn es um Allgemeine dinge geht. Bei meinen Beispielen wäre daran nicht unbedingt etwas diskriminierendes vorhanden. Klar man kann es nicht jedem Recht machen.

Aber ich weis worauf du hinaus willst.
 
@Edelasos: Erstens scheinst du denn Artikel nicht richtig gelesen oder verstanden zu haben, sonst würdest recht leicht erkennen können das das bisherige Vorgehen rassistisch und sexistisch war.
Zweitens solltest du vielleicht weniger verallgemeinern. Woher willst du wissen welche Interessen ein Ü65er hat? Ich bin altersmäßig in der Mitte des Lebens und teile Interessen mit deutlich jüngeren und ältern genauso wie mit etwa gleichaltrigen. Es kommt halt immer auf die Menschen an, nicht auf irgendwelche äußeren Umständen.
 
@erso: Beim Geld haben sich Ethik und Moral hintenanzustellen, so funktioniert der Laden!
 
Ehrlich gesagt sehe bei zielgruppenorientierter Werbung keinen Rassismus. Wenn ein Unternehmen z. B. Hygieneprodukte für Frauen anbietet und bewerben will, ist es doch verständlich, dass diese Werbung an Frauen gehen soll. Das trifft doch auch auf Pflegeprodukte zu. Menschen mit heller Haut bekommen dann eine Sonnencreme mit einem anderen Lichtschutzfaktor präsentiert als Menschen mit dunkler Haut. Ich finde diese Diskussion albern.
Wir müssen auch schauen, wie sich dies in Zukunft weiter entwickeln wird. Donald Trump hat sich dafür ausgesprochen, "racial profiling" einzuführen: "They see somebody that is suspicious, they will profile, they will take that person in, they'll check out. Do we have choice? Look what's going on? Do we really have a choice?" (http://www.breitbart.com/2016-presidential-race/2016/09/19/donald-trump-time-law-enforcement-start-profiling-muslims/)
Ich halte es durchaus für denkbar, dass Facebook diese Filterfunktion jetzt abschaltet, um der Kritik, man habe Donald Trump im Wahlkampf geholfen, entgegenzuwirken.
 
@regulator: Sollte Facebook nun keine Filterfunktion bzw. keinen setzbaren Filter mehr gegen breitbart haben, dann bin ich ausnahmsweise sehr dafür, das das unten im Newstext erwähnte Wort: zunächst .. von der dahinter stehenden Zeitspanne her, stark verkürzt wird.
 
@DerTigga: Da der frühere Breitbart-Chef Stephen Bannon, zuletzt Wahlkampfchef Trumps, bereits als Stabschef im Weißen Haus gehandelt wird (Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/donald-trump-kabinett-regierung) und Breitbart selbst eigene Ableger in Deutschland und Frankreich plant (http://www.zeit.de/kultur/2016-11/donald-trump-breitbart-medien), wirst du dieser konservativen Strömung nicht mehr entkommen.
 
@regulator: Das dieser Typ irgendwie durch Trump "aufgewertet" werden würde, das war eh klar. Treue bzw. gradezu hündische Volkschaft bzw. Beweihräucherung & Support muss schließlich belohnt werden. Auch du scheinst von in diese Richtung gehenden Wunschträumen bzw. Zielsetzungen nicht frei zu sein.
Davon ab bin ich weder Staatsbürger der USA noch Facebook noch Whatsapp Nutzer. Und wie ich meinen Browser drauf trimmen kann, jegliches Vorkommen des Wortes breitbart auszublenden, das weiß ich auch. Ich finde, das das in Summe schon wohltuend viel (d)eines "entkommen" ist.
 
ich verstehe auch nicht, warum das rassistisch sein soll. kann uns das jemand erklären? dann wäre doch jegliches targeting eine diskriminierung der nicht getargeteten menschen. zb anzeigen nur für männer wären frauenfeindlich.
 
Der Laden ist einfach nur Krank, ein Tummelplatz für Unmenschlichkeit, aber da Zuckerberg an nicht Schuld oder Verantwortung trägt ist es schon fast ein Wunder, das dieser Blanke Rassismus ohne Gerichtsbeschluss verschwindet!
 
Ganz abgesehend davon, daß die ganze Diskussion albern ist...

... ist es gefährlich, davon zu sprechen, "Menschen aufgrund ihrer Rasse zu [profilieren]" -- denn allein dieser Begriff, diese Konzeptualsierung, es *GÄBE* überhaupt erstmal Menschen"rassen" ist schon problematisch in einer Zeit, wo ja alle Menschen gleich sind oder zumindest sein sollen.
 
Hier scheint viele nur den ersten Absatz und die Überschrift zu lesen. Wenn man sich die Details anschaut, wie Anzeigen für wen gefiltert wurden, dann sieht man, dass die Entscheidung gar nicht so falsch war.
 
Wie jetzt ? Zunächst wird das gestrichen...nur zunächst ? Ach ja richtig, Facebook funktioniert ja schließlich so, das Anzeigen bzw. Werbung schaltende Kunden bloooooß nicht ZU arg und lange verschreckt werden dürfen..
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Facebooks Aktienkurs in Euro

Facebooks Aktienkurs - 6 Monate
Zeitraum: 6 Monate

Der Facebook-Film im Preis-Check