Die Telekom wäre ohne ihre US-Tochter inzwischen schlimm dran

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Bei der Deutschen Telekom kann man weiterhin nur froh sein, dass der mehrfach geplante Verkauf der US-Tochter nicht geklappt hat. Denn ohne diese könnte das Unternehmen weiterhin kein Umsatzwachstum vorweisen und auch um die Gewinne wäre es ziemlich schlecht bestellt.
Der Gesamtkonzern konnte heute für das dritte Quartal einen Umsatz von 18,1 Milliarden Euro vermelden - das sind 5,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei steigt der Anteil des US-Geschäfts weiter stark an. T-Mobile USA konnte die Einnahmen um satte 17,3 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro ausbauen.

Damit festigt sich der Status des Mobilfunkbetreibers als finanziell stärkster Konzernbereich weiter. Denn im Deutschland-Geschäft schrumpften die Umsätze um 0,8 Prozent auf 5,55 Milliarden Euro. Ähnlich sieht es bei den europäischen Töchtern und bei der T-Systems aus. Hier schrumpfte jeweils auch der erwirtschaftete EBITDA-Gewinn, während dieser in den USA kräftig kletterte.

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Die USA kompensiert alles

Damit ist das US-Geschäft auch unter dem Strich faktisch alleinig für das Wachstum zuständig. Der Nettogewinn lag mit 1,05 Milliarden Euro um immerhin 30,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Rechnet man die verschiedenen Sonderposten heraus, halten sich der höhere Überschuss aus den USA und die Rückgänge in Deutschland, Europa und bei T-Systems die Waage.

Zulegen konnte die Telekom in ihrem Heimatmarkt vor allem im Mobilfunkbereich. Dabei stieg der Anteil von Vertragskunden klar stärker an als die Gesamtkundenzahl, was sich positiv auf die Prognosen für die zukünftige Entwicklung auswirkt. Und auch im Breitband-Segment geht es weiter nach oben. Insbesondere für die schnelleren VDSL-Anschlüsse findet das Unternehmen immer mehr Kunden. Allerdings muss die Telekom weiterhin damit leben, dass Inhaber von Festnetzanschlüssen zur Konkurrenz abwandern.

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