Slack "warnt" Microsoft, kann dabei aber Nervosität nicht verbergen
Das Redmonder Unternehmen hat gestern seinen Office-zentrierten Chat-Client Teams offiziell vorgestellt. Dieser wird gemeinhin mit "Slack-Konkurrent" umschrieben, was aber aufgrund einer stark vergleichbaren Funktionalität und Ausrichtung verständlich ist. Trotz des Startvorteils von Slack ist man dort einigermaßen nervös und hat eine ungewöhnliche Warnung in Richtung Redmond ausgesprochen.
Slack ist bereits seit 2013 verfügbar und hat sich seither auch zu einem beliebten Dienst für die Kommunikation in Unternehmen und anderen Teams etabliert. Seit gestern hat man auch Konkurrenz, denn das Redmonder Unternehmen hat seinen eigenen Dienst dieser Art offiziell vorgestellt. Ein Geheimnis war Microsoft Teams aber schon länger nicht, denn allzu geheimniskrämerisch war das Unternehmen diesbezüglich nicht.
Die "Gratulation" ist natürlich keine, denn man gibt dem Konkurrenten einen "freundlichen Rat", den man wohl auch als Nervosität interpretieren kann. Denn Slack schreibt, dass es bei einem derartigen Dienst nicht um Features geht, sondern um die Kunstfertigkeit und die menschlichen Aspekte einer Software.
"Wir haben zehntausende Stunden damit verbracht, mit Kunden zu sprechen und Slack an die vielen Kleinigkeiten anzupassen, die menschliche Eigenheiten ausmachen", so der Dienst. Interne Transparenz und ein Sinn für den gemeinsamen Zweck, den Slack-Teams erleben, seien kein Zufall: "Klitzekleine Details machen einen großen Unterschied", so Slack.
Man verweist darauf, dass es essentiell sei, eine "offene Plattform" zu sein. Hier lehnt sich Slack aber etwas weit aus dem Fenster: Denn man selbst ist eine geschlossene Plattform. The Verge verweist zwar darauf, dass Slack einen "wunderbaren Job" macht, viele Dienste einzubinden. Diese können aber jederzeit verschwinden, wenn Slack das möchte, "weil man die Schlüssel kontrolliert". Das Blog meint, dass der Verweis auf Offenheit in Zusammenhang mit Software "merkwürdig" sei.
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Offener Brief
Deshalb verwundert es nicht, dass Slack kurz vor der gestrigen Vorstellung von Microsoft Teams eine Zeitungsanzeige in der New York Times geschaltet hat, in der man Microsoft zum Start von Teams gratuliert. Den Text kann man auch in einem Blogbeitrag auf der Seite von Slack nachlesen.Die "Gratulation" ist natürlich keine, denn man gibt dem Konkurrenten einen "freundlichen Rat", den man wohl auch als Nervosität interpretieren kann. Denn Slack schreibt, dass es bei einem derartigen Dienst nicht um Features geht, sondern um die Kunstfertigkeit und die menschlichen Aspekte einer Software.
"Wir haben zehntausende Stunden damit verbracht, mit Kunden zu sprechen und Slack an die vielen Kleinigkeiten anzupassen, die menschliche Eigenheiten ausmachen", so der Dienst. Interne Transparenz und ein Sinn für den gemeinsamen Zweck, den Slack-Teams erleben, seien kein Zufall: "Klitzekleine Details machen einen großen Unterschied", so Slack.
Man verweist darauf, dass es essentiell sei, eine "offene Plattform" zu sein. Hier lehnt sich Slack aber etwas weit aus dem Fenster: Denn man selbst ist eine geschlossene Plattform. The Verge verweist zwar darauf, dass Slack einen "wunderbaren Job" macht, viele Dienste einzubinden. Diese können aber jederzeit verschwinden, wenn Slack das möchte, "weil man die Schlüssel kontrolliert". Das Blog meint, dass der Verweis auf Offenheit in Zusammenhang mit Software "merkwürdig" sei.
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