Aus zwei mach eins: Microsoft-Patent koppelt Surface-Geräte

Microsoft, Surface, Microsoft Surface, Patent Bildquelle: https://patentscope.wipo.int
Microsoft, welches am 26. Oktober in New York ein großes Event zu seinen Surface-Produkten abhält, hat einen Patentantrag für einen doppelten Surface-Connector beantragt. Damit lassen sich zwei Microsoft-Tablets über die Steckverbindung, mit der üblicherweise die Tastatur angesteckt wird, koppeln und gemeinsam nutzen.

Neue Nutzungsszenarien

Wie der Patentzeichnung zu entnehmen ist, werden in der angedachten Lösung zwei der Surface-Tablets mittels eines schmalen Streifens über die Steckleiste für die Tastatur miteinander verbunden. So könnte zum Beispiel eines der Tablets als Display und das andere als Grafik-Einheit genutzt werden. Keyboard-Connector für Surfaces Microsoft-Patentantrag Auch Anwendungen, welche zusätzlich zum Display ein frei programmierbares Eingabe-Panel nutzen können, sind denkbar. Abwegig ist es jedenfalls nicht, ein Touch-Display wie ein Trackpad oder eine Tastatur einzusetzen. Bei reinen Tablets oder Smartphones machen wir das ja schon ganz selbstverständlich.

Ebenso ist es vorstellbar, dass so die Rechenleistung der beiden Geräte gebündelt werden kann. Ähnlich wie es das Surface Book mit der angedockten Tastatur macht, könnten sich beide Geräte Ressourcen gegenseitig zur Verfügung stellen. Bedingung wäre dabei allerdings vermutlich, dass die jeweilige Anwendung ein derartiges Hardware-Wechselspiel entsprechend unterstützt.

Hochkant erinnert dieses Gespann fast schon an ein klassisches großformatiges Buch. Auch bei so einer Kombination gäbe es für Verlage und andere Anbieter von Inhalten wohl vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.

Genaue Nutzungsmöglichkeiten unklar

Offen bleibt, ob es zwei Surface-Tablets der gleichen Baureihe sein müssten, oder man auch Geräte unterschiedlicher Generationen auf diese Weise verbinden könnte. Das würde sicher einigen Besitzern der ersten Modelle entgegenkommen, da sie damit ihre vermeintlich obsoleten Altgeräte weiter sinnvoll verwenden könnten.

Unbekannt ist ebenfalls, welche Daten und Informationen dann tatsächlich zwischen den beiden Geräten ausgetauscht werden könnten und inwieweit hier eine gemeinsame Nutzung der Hardwareressourcen sinnvoll realisierbar wäre.

Unklar ist schließlich auch, ob Windows als Betriebssystem angepasst werden müsste, um hier die Ressourcen mehrerer Geräte zu verwalten und zu nutzen. Beim Surface Book ist so etwas ja schon realisiert worden, da dort nahtlos im laufenden Betrieb die zusätzliche Grafikeinheit der Tastatur an- und abgekoppelt werden kann.

Keine so neue Idee

Die Grundidee, Programme über mehrere berührungsempfindliche Displays hinweg zu nutzen, ist nicht neu. Bereits vor drei Jahren hat Microsoft ein Konzeptvideo veröffentlicht, in dem solche Anwendungsszenarien skizziert werden.


In Minute 2:38 des Videos oben ist zu sehen, wie zwei Smartphone-große Displays aneinander gekoppelt und anschließend wie ein Notizbuch zusammengeklappt werden. Die in dem Patent beschriebene Idee greift hingegen in etwa das Format eines Taschenbuchs auf.

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