Streik: Videospiel-Firmen sollen Schauspieler am Erfolg beteiligen

Videospiel, Gewerkschaft, Streik, Schauspieler Bildquelle: SAG-AFTRA
Ob Sprachaufnahmen oder Motion-Capture: Schauspieler sind in der Videospiele-Branche an vielen Stellen an der Produktion beteiligt. Da Produzenten wie Activision und EA die Bezahlung nicht anpassen wollen, ruft die mächtige "Screen Actors Guild" jetzt zum Streik auf.

Aufruf zum Streik

Schauspieler sind an immer mehr Schritten der Spiele-Produktionen beteiligt und leihen digitalen Charakteren neben ihrer Stimme heutzutage dank Techniken wie Motion- und Performance-Capture auch Bewegungen, Emotionen oder auch gleich das ganze Aussehen. Jetzt kommt es zu einem direkten Konflikt zwischen großen Videospiele-Produzenten und der in den USA sehr einflussreichen Schauspieler-Gewerkschaft "Screen Actors Guild - American Federation of Television and Radio Artists (SAG-AFTRA)".


In der Gewerkschaft sind in den USA 160.000 Schauspieler organisiert, rund 5000 arbeiten davon überwiegend in der Produktion von Videospielen und kommen als Sprecherrollen oder Motion-Capture-Actor zum Einsatz. Nachdem Verhandlungen über Anpassungen bei der Bezahlung dieser noch relativ jungen Schauspieler-Gattung auch nach 18 Monaten nicht zum Erfolg führten, hat die Screen Actors Guild ihre Mitglieder aufgefordert, elf Computerspiel-Produktionsfirmen ab Montag zu bestreiken, darunter bekannte Namen wie Activision, Electronic Arts, Disney und Take 2 Interactive.

Keine Umsatzbeteiligung

Wie die Screen Actors Guild argumentiert, stamme die ursprüngliche Vereinbarung aus den Neunzigerjahren, also aus einer Zeit, in der Videospiele noch weit von den heute erzielten Umsätzen entfernt waren. Heutzutage sei es aber durchaus üblich, dass die Umsätze mit Spielen sogar die von Kinofilmen übertreffen. Diese Tatsache müsse sich auch in der Bezahlung der beteiligten Schauspieler widerspiegeln, so der Vertreter der Screen Actors Guild Ray Rodriguez.

Neben weiteren Punkten fordert die Gewerkschaft deshalb, dass ihre Mitglieder künftig pauschal einen umsatzabhängigen Bonus für ihr Mitwirken erhalten. Für die von der Screen Actors Guild vertretenen Sprecher und Schauspieler sei dies vor allem für die Zeit zwischen den Aufträgen von essenzieller Bedeutung, da diese allesamt auf freiberuflicher Basis beschäftigt werden. Da die Gegenseite aber nur die Option auf eine Umsatzbeteiligung akzeptieren wolle, müsse man der Forderung jetzt mit einem Streik Nachdruck verleihen.

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