"Mysteriöser" Fehler bei HP-Druckern war bewusstes Ablaufdatum
Vor knapp einer Woche haben zahlreiche HP-Drucker auf der ganzen Welt "beschlossen", nicht mehr funktionieren zu wollen. Denn deren Besitzer bekamen eine Fehlermeldung zu sehen, die ihnen mitteilte, dass die eingelegte Patrone anscheinend "fehlt oder beschädigt" sei. Das verwunderte vor allem jene, die gerade erst eine neue Cartridge eingelegt haben und die einen Tag zuvor anstandslos funktioniert hat.
Der 13. September war zwar kein Freitag, sondern ein Dienstag, für viele Besitzer von HP-Druckern war es aber dennoch ein Unglückstag. Denn das Gerät verweigerte wie aus heiterem Himmel die Arbeit und zeigte stattdessen eine Fehlernachricht an. Das Mysteriöse daran war zunächst der Tag selbst, denn wie sich recht bald herausstellte, war das kein Einzelfall, sondern betraf viele Besitzer eines HP-Druckers.
Die Nutzer fragten nämlich bei Händlern nach (via SlashGear), der niederländische Drucker-Patronen-Vertrieb 123inkt bekam Berichten zufolge mehr als tausend E-Mail-Nachfragen und -Beschwerden. Man fragte später bei HP nach, doch der Hersteller der Drucker versuchte es zunächst mit einer Ablenkungsstrategie und behauptete, dass für den Fehler eine jüngst verteilte Firmware verantwortlich sei.
Diese Fehlermeldung bekamen einige Besitzer von HP-Druckern zu sehen
Doch diese Ausrede konnte man nicht lange aufrechterhalten, da das dazugehörige jüngste Update für das betroffene Modell bereits etwa ein Jahr her war. Dazu kam, dass so mancher der Drucker gar nicht ans Internet angeschlossen war.
Die Nutzer fragten nämlich bei Händlern nach (via SlashGear), der niederländische Drucker-Patronen-Vertrieb 123inkt bekam Berichten zufolge mehr als tausend E-Mail-Nachfragen und -Beschwerden. Man fragte später bei HP nach, doch der Hersteller der Drucker versuchte es zunächst mit einer Ablenkungsstrategie und behauptete, dass für den Fehler eine jüngst verteilte Firmware verantwortlich sei.
Diese Fehlermeldung bekamen einige Besitzer von HP-Druckern zu sehen
Doch diese Ausrede konnte man nicht lange aufrechterhalten, da das dazugehörige jüngste Update für das betroffene Modell bereits etwa ein Jahr her war. Dazu kam, dass so mancher der Drucker gar nicht ans Internet angeschlossen war.
Bewusste Entscheidung
Doch nun musste man zugeben, dass der "Fehler" keiner war. Stattdessen räumte HP ein, dass das eine bewusste Entscheidung war und man dieses Ablaufdatum in der Firmware des Geräts vorprogrammiert hat. HP verweist hierzu auf Sicherheitsgründe: Man wolle Drucker und die Kommunikation zwischen Drucker und Cartridge schützen. Deshalb werden die Geräte nur noch dann funktionieren, wenn die Patronen über einen originalen HP-Sicherheitschip verfügen. Kurz gesagt: HP will, dass die Leute zu (teureren) Original-Patronen greifen, denn man will nicht von dieser Maßnahme bzw. Entscheidung abweichen.
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