Intel übernimmt Drohnen- und VR-Prozessoren-Profi Movidius
Intel ist dabei einen interessanten Zukauf zu tätigen: Der Halbleiter-Hersteller wird das Startup Movidius Technology übernehmen, und mit deren Hilfe neue Geräte-Generationen von Drohnen, Roboter, VR-Headsets und ähnlichem ermöglichen.
Movidius hatte sich in den letzten Monaten einen Namen als aufstrebender Anbieter einer VPU-Plattform (Visual Processing Unit) gemacht. Das Startup stattet damit vor allem autonom lenkende und teilautonom agierende kleinere Geräte aus. Aktuell arbeitet Movidius zum Beispiel mit dem Kamerahersteller FLIR und mit Lenovo zusammen. Movidius beliefert außerdem den bekannten Drohnenanbieter DJI, unter anderem für die neue Phantom 4, und hatte mit Google für das Projekt Tango zusammengearbeitet. In seinem Bereich ist Movidius Marktführer.
Eines der Intel-Projekte, das von der Übernahme profitieren soll, ist die RealSense Technik. Dabei kommt ein 3D-Kamerasystem zum Einsatz, das räumliche Tiefe und Bewegungen von Personen erfassen kann.
Siehe auch: Future-Showcase: Intel gibt Ausblick auf seine Technik von morgen
Laut einer Pressemeldung haben die Unternehmen sich über die Übernahme verständigt. Läuft alles glatt, könnte das Geschäft noch in diesem Jahr in Kraft treten.
Das 2005 in Irland gegründete Startup hat bereits vor einiger Zeit sein Hauptquartier in die USA verlegt. Zudem betreibt Movidius noch immer ein Designzentrum in Irland sowie eines in Rumänien. Diese Niederlassungen sowie kleine Teams in China und in den USA sollen weiterhin bestehen bleiben. Intel plant die insgesamt rund 200 Mitarbeiter komplett zu übernehmen.
Wachstumsmarkt
Intel bewertet dieses komplette Geschäftsfeld, von VR über Sicherheitskameras bis zu autonomen und teilautonomen Drohnen und Roboter als einen der wichtigsten Wachstumsmärkte für die kommenden Jahre. Genau auf diesem Gebiet will nun Intel von den Forschungen des kleinen Unternehmens profitieren.Eines der Intel-Projekte, das von der Übernahme profitieren soll, ist die RealSense Technik. Dabei kommt ein 3D-Kamerasystem zum Einsatz, das räumliche Tiefe und Bewegungen von Personen erfassen kann.
Siehe auch: Future-Showcase: Intel gibt Ausblick auf seine Technik von morgen
Laut einer Pressemeldung haben die Unternehmen sich über die Übernahme verständigt. Läuft alles glatt, könnte das Geschäft noch in diesem Jahr in Kraft treten.
Das 2005 in Irland gegründete Startup hat bereits vor einiger Zeit sein Hauptquartier in die USA verlegt. Zudem betreibt Movidius noch immer ein Designzentrum in Irland sowie eines in Rumänien. Diese Niederlassungen sowie kleine Teams in China und in den USA sollen weiterhin bestehen bleiben. Intel plant die insgesamt rund 200 Mitarbeiter komplett zu übernehmen.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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