Online-Drogenhandel ging mit Silk Road-Schließung erst richtig los

Drogen, Tabletten, Pulver Bildquelle: tvcelje.si
Als die US-Behörden im Jahr 2013 den Online-Schwarzmarkt Silk Road schließen konnten, wurde dies als großer Schlag gegen den Handel mit illegalen Drogen im Internet gefeiert. Ein Blick auf die Entwicklung seitdem zeigt allerdings: Bewirkt hat es gar nichts.
Eine Untersuchung der RAND Corporation, die vom niederländischen Justizministerium in Auftrag gegeben und von den Universitäten aus Manchester und Montreal unterstützt wurde, zeigt, dass der Handel seitdem einen deutlichen Aufschwung genommen hat. Diverse Nachfolger haben die kurzzeitig entstandene Lücke schnell gefüllt.

In seiner Blütezeit soll über Silk Road ein Handelsvolumen von rund 1,2 Milliarden Dollar im Jahr abgewickelt worden sein. Andere Marktplätze im so genannten Darknet spielten damals noch kaum eine Rolle. Zum Zeitpunkt der Datenerhebung zum Beginn dieses Jahres bekam man nun auch eine Hochrechnung, nach der heute etwa das Dreifache dessen umgesetzt wird.


Die Schließung von Silk Road scheint eher eine Initialzündung gewesen zu sein, die den Konkurrenzkampf so richtig in Fahrt brachte und den Online-Schwarzmarkt erst so richtig ins Bewusstsein vieler Konsumenten brachte. Insgesamt tummeln sich so inzwischen rund 50 verschiedene Marktplätze, auf denen Anbieter und Käufer über anonymisierte und verschlüsselte Kanäle miteinander in Kontakt treten.

Das mit Abstand wichtigste Geschäft sind dabei die diversen Cannabis-Produkte. Etwa ein Drittel der Umsätze werden mit diesen generiert. Weitere 19 Prozent entfallen auf verschreibungspflichtige Medikamente. Verschieden Aufputschmittel machen 18 Prozent aus. Die klassischen illegalen Drogen, die man gemeinhin zuerst im Kopf haben dürfte - also etwa Opiate oder psychoaktive Substanzen kommen hingegen auf wesentlich kleinere Anteile.

Der größte Markt ist wie zu erwarten die USA. Mehr als ein Drittel aller Geschäfte wird hier abgewickelt. Eine wichtige Rolle spielen aber auch Großbritannien mit knapp über 16 Prozent und Australien mit rund 10 Prozent.

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