Facebook befürchtet Steuer-Nachforderungen bis 5 Milliarden Dollar

Geld, Bezahlen, Geldbörse Bildquelle: StockMonkeys.com / Flickr
Die Praxis der Versteuerung von Geschäftsgeldern seitens Facebooks ist aktuell Gegenstand einer Untersuchung durch die US-Steuerbehörden. Gegenüber Anlegern wies der Konzern nun erstmals darauf hin, dass hier Milliarden-Forderungen auf das Unternehmen zukommen könnten.
Bei der Untersuchung geht es explizit nicht um die üblichen Steuertricks, bei denen international agierende Konzerne ihre im Ausland generierten Einnahmen nicht zum Hauptsitz in den USA, sondern in Tochtergesellschaften in Ländern mit niedrigen Steuersätzen transferieren. Die ganze Sache setzt eher in einer noch darunterliegenden Ebene an.

Offiziell betreibt Facebook seine Plattform nämlich nicht mehr von Kalifornien aus. Im Jahr 2010 wurde die Seite formal an die Tochtergesellschaft in Irland übertragen - natürlich um von den dortigen Steuererleichterungen zu profitieren. Die große Frage ist nun, welchen Wert die Plattform zu diesem Zeitpunkt hatte - denn der Quasi-Verkauf generiert natürlich auch Einnahmen, wenn diese auch nur zwischen Teilbereichen des Konzerns verbucht werden. Steuern fallen hierauf aber in jedem Fall an.


IRS schätzt die Werte höher

Der Internal Revenue Service (IRS) ist der Ansicht, dass der Wert der Facebook-Seite zum Zeitpunkt des Transfers viel zu niedrig angesetzt wurde und die daraus berechneten Steuerpflichten ebenso zu gering waren. Daher wurde dem Unternehmen nun mitgeteilt, dass man hier nachträglich eine Korrektur anstrebt. Facebook will dies natürlich nicht einfach so hinnehmen und es ist damit zu rechnen, dass es zu einer längeren gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Facebook und der Finanzbehörde kommt.

In der aktuellsten Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC musste das Unternehmen gegenüber den Anlegern nun vorsorglich mitteilen, welche Kosten hier im schlimmsten Fall auf das Unternehmen zukommen könnten. Das Facebook-Management gab hierfür eine Schätzung in Höhe von 3 bis 5 Milliarden Dollar ab. Zinsen, Säumniszuschläge und eventuelle Geldstrafen kämen noch obendrauf. Geld, Bezahlen, Geldbörse Geld, Bezahlen, Geldbörse StockMonkeys.com / Flickr
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