Facebook geht gegen reißerische Clickbait-Überschriften vor

Facebook, Design, Timeline, chronik Bildquelle: Facebook
Facebook will gegen "Clickbait" vorgehen. Das Unternehmen führt ab heute eine neue Version des für die Erfassung der im News-Feed der Nutzer angezeigten Nachrichten verwendeten Algorithmus ein, bei der reißerische Überschriften automatisch als weniger relevant eingestuft werden sollen.
Wie unter anderem die New York Times berichtet, sollen bestimmte Arten von Überschriften automatisch als Klickfallen erkannt werden. Konkret betrifft dies angeblich Titel, die Informationen zurückhalten oder verzerren. Derartige Meldungen sollen künftig daher weniger häufig in den Nachrichten-Feeds der Nutzer auftauchen können.

Als Grund für diesen Eingriff nennt Facebook von offizieller Seite den Wunsch, die Qualität der Inhalte steigern zu wollen. "Wir wollen, dass die Publisher Inhalte veröffentlichen, die die Nutzer interessieren; wir gehen davon aus, dass die Nutzer sich vor allem für Überschriften interessieren, die ausdrucksstärker sind", so Adam Mosseri, der bei Facebook als Vice President of Product Management für den News-Feed verantwortlich ist.

Facebook versucht schon seit einiger Zeit, den News-Feed als wichtigsten Teil seiner Plattform zu verbessern und dabei auf die Integrität der Inhalte zu achten. Dadurch sollen die Nutzer dazu gebracht werden, Facebook möglichst intensiv zu nutzen, weshalb man auch immer wieder korrigierend in den Algorithmus eingreift. Erst im Juni hatte Facebook angekündigt, dass die Posts von Nachrichtenlieferanten und anderen Publishern weniger Relevanz gegenüber den Meldungen von Freunden und Bekannten eines Nutzers bekommen sollen.

Um die jetzt erfolgenden Änderungen umzusetzen, hat Facebook nach eigenen Angaben über Monate hinweg die Überschriften diverser Webseitenbetreiber analysiert, die auf dem Portal aktiv sind. Unter anderem wurden dabei auch die bekannten "Clickbait"-Angebote analysiert, die die Nutzer mit Überschriften locken, die gezielt Informationen zum jeweiligen Inhalt zurückhalten, um so mehr Zugriffe zu erzielen.

Bei der Analyse wurde auch ermittelt, woher die Clickbait-Headlines kommen, wobei auch Muster in den von diesen Anbietern gelieferten Inhalten erkannt wurden. Im Grunde handele es sich um den gleichen Ansatz, der auch bei Spam-Filtern im E-Mail-Verkehr eingesetzt werde, so Mosseri. Letztlich will man auf diese Weise auch eine Verhaltensänderung auf Seiten der Inhalte-Anbieter erzielen, die ihrerseits durch aussagekräftigere Überschriften wieder häufiger im News-Feed der Nutzer auftauchen könnten. Facebook, Windows 8.1, facebook app, Facebook für Windows 8.1 Facebook, Windows 8.1, facebook app, Facebook für Windows 8.1 LiveSide.net
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