Unabhängige News nach Putschversuch? Türkei blockt soziale Netzwerke

Twitter, Sperre, Türkei Bildquelle: Spinoza
Schüsse und Bombenabwürfe im Regierungsviertel von Ankara, Militäraufmarsch in Istanbul. Über 190 Personen sollen bei dem Putschversuch in der Türkei ums Leben gekommen sein, über 1150 Verletzte soll es gegeben haben. Die Lage in der Türkei ist unübersichtlich - und eine Blockade der sozialen Netzwerke schränkt nun auch noch die unabhängigen Berichte im Land stark ein.
Die bisherige Bilanz nach dem am gestrigen Abend gestarteten Putschversuch durch Teile der Armee in der Türkei ist erschreckend. Über 750 Militärangehörige wurden mittlerweile festgenommen und der Putsch erfolgreich verhindert, wie es heißt. Doch während es außerhalb der Türkei zahlreiche unabhängige Berichterstatter gibt, die teilweise mit ihren Korrespondenten vor Ort versuchen die Lage einzuschätzen, ist es im Land sehr schwer, an nicht staatskontrollierte Nachrichten zu kommen. Grund ist die Blockade von Twitter, Facebook, YouTube und Co. Während besonders diese Medien in anderen Krisensituationen weltweit zu einem genauen Bild der Lage vor Ort beitragen können, ist für die türkischen Bürger der Zugang zu den wichtigen Kommunikations- und Informationsquellen versperrt.

Die schnelle Berichterstattung über Smartphones und Co vom Ort des Geschehens ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden - auch die klassischen Medien greifen darauf zurück.

Abhilfe mit VPN, Netze sind aber überlastet

Nutzer können über Umwege mit VPN-Clients auf die Netzwerke zugreifen. Daher wird beispielsweise über Twitter dazu aufgerufen, Bekannten in der Türkei zu erläutern, wie sie sich selbst mit Hilfe von VPN wieder per Smartphone oder PC zurück in die moderne Medienwelt bringen können. Allerdings sollen die Internetzugänge derzeit restlos überlastet sein.

In einer Pressemeldung hatte sich gestern Abend der türkische Ministerpräsident Binali Yıldırım mit einer Bestätigung des versuchten Militärputsches an die Öffentlichkeit gewendet. Später hatte sich dann auch der gewählte türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in der Nacht von einem geheimen, sicheren Ort aus mit einer TV-Ansprache an die Bürger gewandt.

Zudem hat Erdogan beziehungsweise seine PR-Vertreter sich dann ironischerweise auch mehrfach über Twitter gemeldet - und die Bürger zum Widerstand gegen den Putsch aufgerufen. Er kündigte bei Twitter zudem an, dass die Verantwortlichen für den Verrat an ihrem Land bezahlen werden.

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