US-Wähler-GAU: Datenbank mit Name, Adresse, Wahlhistorie öffentlich

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Sicherheitsforscher Chris Vickery hat den Zugang zu einer Datenbank im Internet gefunden, die über 191 Millionen Wählerinformationen aus verschiedenen US-Staaten seit dem Jahr 2000 beherbergt. Das perfide an der Entdeckung: Niemand kann bisher sagen, wer die Daten so verantwortungslos gespeichert hat. Zudem konnte Vickery für die registrierten Wähler neben persönlichen Daten wie Postadresse und Wähler ID auch eine Wahlhistorie, eine eventuelle Parteizugehörigkeit und Vorhersage für die nächsten Wahlen einsehen. Vickery hat seine Erkenntnisse gemeinsam mit Databreaches.net veröffentlicht. Wie es aktuell scheint, betrifft dieser Datenschutz-GAU alle Bürger der 50 US-Staaten und Washington, erklärte Chris Vickery in einem Telefon-Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Er hat den Zugriff auf eine Datenbank, die 191.337.174 US-Bürger enthält. US-Wähler-DatenbankDie Datenbank enthält klar zu­or­denbar Infos der US-Bürger.

Die Datenbank enthält neben dem vollständigen Namen eines Wählers (Vorname, Zweitname, Nachname), seine Heimat-Adresse, Postanschrift, eine einzigartige Wähler ID, eine aktuelle Wähler ID für lokale Wahlen, Geschlecht, Geburtsdatum, Datum der Registrierung, Telefonnummer, politische Zugehörigkeit, und eine detaillierte Abstimmungsgeschichte seit dem Jahr 2000. Darüber hinaus enthält die Datenbank Felder für Wahl-Vorhersagen nach den letzten Abstimmungen eines Wählers.

Aktuell wisse niemand, wer für die falsche Konfiguration verantwortlich ist, die die Daten im Internet frei zugänglich gemacht hat schreibt das Nachrichtenmagazin Forbes.

FBI und IC3 ermitteln

Nach der Entdeckung durch Vickery wollte er als Erstes wissen, wem diese Datenbank gehört. Eine Anfrage bei dem Software-Anbieter Nationbuilder (laut Vickery die logische Erklärung) brachte zunächst nichts. Nach über 24 Stunden hatten sie noch kein Feedback und die Frage drängte. Mittlerweile hat sich das Unternehmen in einem öffentlichen Statement geäußert - und verneint, dass die geleakten Daten von ihnen stammen.

Daher entschloss sich Vickery, die Anfrage an das FBI und an die IC3, dem Internet Crime Complaint Center (Arbeitsgruppe, die sich mit Cyberkriminalität in den USA beschäftigt) zu stellen. Bisher gibt es noch immer keine Information, zu wem die IP-Adresse nun gehört.

Siehe auch: Pac-Man auf Wahlcomputer erfolgreich installiert überwachung, Nsa, Barack Obama, Yes we scan überwachung, Nsa, Barack Obama, Yes we scan Nerdcore
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