SSDs und Festplatten: Preis pro GB nähert sich bis 2017 deutlich an

Ssd, Western Digital, HGST Bildquelle: HGST
In den letzten drei Jahren ist der Preis von SSDs sehr deutlich gefallen. Laut einer aktuellen Analyse der Marktsituation, wird sich dieser Trend auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Bis 2017 sollen sich SSD und Festplatte beim Preis pro GB deutlich annähern.

Preisunterschied ist immer kleiner

SSDs bieten gegenüber Festplatten, auch HDDs genannt, klare Vorteile wie beispielsweise deutlich schnellere Ladezeiten. Dafür müssen Kunden beim Kauf der sogenannten Solid-State-Drives aber auch schon immer ein deutlich höheres Budget einplanen. Wer viele Dateien wie Fotos oder große Inhalte wie Filme speichern will, ist deshalb bisher meist besser mit einer klassischen HDD beraten. Eine neue Marktanalyse zeigt, dass die Preisentwicklung in den nächsten Jahren SSDs aber immer attraktiver machen wird und deshalb auch Neugeräte immer häufiger auf diese Speicherform setzen werden. Preis-pro-Gigabyte-Vergleich: HDD vs. SSDPreis-pro-Gigabyte-Entwicklung von SSD und HDD Wie Computerworld berichtet, ist der Preis für SSDs in den letzten vier Quartalen immer um mindestens 10 Prozent gefallen. Trotz dieser Entwicklung bleibt der Absatz vor allem auch wegen der schwachen Verkaufszahlen von Notebooks hinter den Erwartungen zurück. "Marken-PC-Händler und Vertriebe halten sich mit dem Kauf von SSDs wegen der niedriger als erwarteten Notebookverkaufszahlen zurück" analysiert Alan Chen, Senior Manager bei der Trendforce-Marktforschungstochter DRAMeXchange, die aktuelle Situation. "Jedoch werden sich 256GB SSDs 2016 im Preis immer mehr den HDDs annähern, was zu einem Anstieg des Absatzes von SSDs im Business-Notebook-Segment führen wird", führt Chen die Analyse in der aktuellen Pressemitteilung weiter aus.

HDD-Preise stagnieren, SSD-Preise sinken

Zur schnellen Annäherung der Preise von SSDs und HDDs trägt demnach auch bei, dass Festplatten in den vergangenen Jahren kaum billiger geworden sind. Im Zeitraum 2012 bis 2015 ist hier der Preis pro Gigabyte insgesamt nur um drei Cent auf jetzt 6 Cent gefallen. Die Marktforscher erwarten, dass sich an diesem Wert bis 2017 nichts verändern wird, womit eine 1TB-Festplatte auch dann noch rund 60 Dollar kosten dürfte.

Die Entwicklung bei SSDs wird sich nach Ansicht der Fachleute deutlich dynamischer gestalten. 2012 hatten Kunden hier im Durchschnitt noch 99 Cent pro Gigabyte bezahlen müssen. Bis 2015 war der Preis dann auf 39 Cent pro Gigabyte zusammengeschrumpft. Wie die Marktforscher jetzt voraussagen, wird dieser Wert im nächsten Jahr auf 24 Cent fallen. Nach dieser Voraussage werden Kunden 2017 dann 17 Cent pro Gigabyte bezahlen müssen. Eine SSD mit 1TB Kapazität wäre dann also schon für 170 Dollar erhältlich. Ssd, Western Digital, HGST Ssd, Western Digital, HGST HGST
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